Tschick (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fatih Akin |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (359 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sommerferien, und Maik weiß nichts mit ihnen anzufangen. Seine Mutter macht eine Entzugskur, sein Vater ist mit seiner Assistentin auf Geschäftsreise. Zurück bleibt ein Jugendlicher, allein in einer großen Villa, der sich langweilt und dem es nicht gelingt, die freie Zeit zu genießen.
Dann taucht Tschick auf, ein Klassenkamerad, jung, aus Russland eingewandert und alles andere als angepasst. Er zieht Maik mit auf eine Fahrt hinaus aus der Stadt, am Steuer eines gestohlenen Autos. Für die beiden Jungen beginnt damit ein ungewöhnliches Abenteuer, an das sie sich noch lange erinnern werden, in einem Sommer, den keiner von ihnen so bald vergessen wird.
Entstehungsgeschichte
Fatih Akin drehte den Film 2016. Tristan Göbel, Anand Batbileg, Mercedes Müller und Anja Schneider gehören zur Besetzung. Der englische Titel lautet „Goodbye Berlin“. Eine Freigabe ab 12 Jahren macht ihn für ein jugendliches Publikum zugänglich.
Im Mittelpunkt stehen zwei Jugendliche, deren Blick auf den Sommer die Geschichte bestimmt, während die Erwachsenen vor allem durch ihre Abwesenheit auffallen.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie liegen hier dicht beieinander. Die Ausgangslage hat ernste Seiten: eine Mutter in der Entzugsklinik, ein abwesender Vater, ein Junge, der sich selbst überlassen ist. Zugleich birgt die Fahrt ins Ungewisse mit einem geklauten Wagen jede Menge Stoff für komische Momente und unerwartete Begegnungen.
Die Anlage folgt dem Muster des Roadmovies, in dem die Reise zugleich eine innere Bewegung ist. Zwei Außenseiter, die unterschiedlicher kaum sein könnten, finden unterwegs zueinander. Der eine kommt aus einem wohlhabenden, aber leeren Zuhause, der andere bringt Wagemut, Eigensinn und eine ganz andere Herkunft mit. Aus diesem Gegensatz speist sich die Dynamik der Erzählung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 6,7 von 10, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ist ein ordentliches Ergebnis, das auf eine überwiegend positive Aufnahme schließen lässt, ohne in Begeisterung umzuschlagen.
Nach 10 Jahren hat die Geschichte nichts von ihrer Grundidee eingebüßt: Freundschaft, Freiheit und das Ausbrechen aus einem lähmenden Alltag sind zeitlose Motive. Im Feld der Jugendfilme gehört der Titel zu jenen, die das Erwachsenwerden als Reise erzählen und dabei Leichtigkeit und Ernst gleichermaßen zulassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tristan Göbel als Maik Klingenberg
- Anand Batbileg als Tschick
- Mercedes Müller als Isa
- Anja Schneider als Klingenberg's Mother
- Uwe Bohm als Klingenberg's Father
- Udo Samel als Teacher
- Claudia Geisler-Bading als Friedemanns's Mother
- Alexander Scheer als Juvenile Judge
- Marc Hosemann als Police Officer
- Friederike Kempter als Lawyer
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Verfügbarkeit
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