Der Goldene Handschuh (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fatih Akin |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Horror, Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-02-21 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (673 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Hamburg, St. Pauli, in den 1970er-Jahren: Fritz Honka geht als Nachtwächter einer Tätigkeit nach und verbringt seine übrige Zeit in der Kiezkneipe „Zum Goldenen Handschuh". Auf andere wirkt der Mann mit Hornbrille und eingedrücktem Gesicht wie ein Verlierer, fast bemitleidenswert. In der Kneipe, zwischen Trinkern, Prostituierten und anderen Gestalten der Nacht, sucht er die Nähe einsamer Frauen und stellt ihnen nach. Was niemand in seinem Umfeld weiß: In seiner Wohnung vergewaltigt, schlägt und erwürgt er seine Opfer und zerstückelt anschließend die Leichen, ehe er sie in der Abseite entsorgt. Hunderte Wunderbäume sollen den Verwesungsgestank überdecken. Gefasst wird er lange nicht.
Entstehungsgeschichte
Fatih Akin führte bei dem 2019 erschienenen Film Regie. Die Hauptrolle übernimmt Jonas Dassler, an seiner Seite spielen Margarethe Tiesel, Katja Studt und Martina Eitner-Acheampong. Dem Stoff liegt eine wahre Begebenheit zugrunde; freigegeben ist er ab 18 Jahren.
Hinter den Kulissen
Ungewöhnlich ist die Genremischung: Krimi, Thriller, Horror und Komödie stehen nebeneinander. Diese Mischung beschreibt weniger ein Programm als eine Zumutung — der Alltag der Kneipe, der Ton der Sprüche und die Taten in der Wohnung liegen im selben Film unmittelbar beieinander. Der Horror kommt dabei nicht aus dem Übernatürlichen, sondern aus der Nüchternheit, mit der die Wohnung als Tatort behandelt wird. Dass die Erzählung bei einem realen Täter und realen Opfern ansetzt, verändert den Blick auf jede dieser Zuordnungen: Was in einer erfundenen Geschichte als Stilmittel durchginge, ist hier an ein tatsächliches Verbrechen gebunden.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 lautet die Durchschnittsbewertung bei einer noch schmalen Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen — ein Wert im Mittelfeld, der bei einem derart harten Stoff auch auseinandergehende Urteile abbilden dürfte. 7 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Angebot für ein Publikum, das eine ungeschönte Täterdarstellung aushält. Im Genre steht er am äußersten Rand dessen, was sich noch Kriminalfilm nennen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jonas Dassler als Fritz Honka
- Margarethe Tiesel als Gerda Voss
- Katja Studt als Helga Denningsen
- Martina Eitner-Acheampong als Frida
- Tristan Göbel als Willi
- Greta Sophie Schmidt als Petra Schulz
- Marc Hosemann als Siggi Honka
- Max Hopp als Erich Denningsen
- Hark Bohm als Dornkaat-Max
- Uwe Rohde als Herbert Nürnberg
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Verfügbarkeit
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