Tropical Malady (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Apichatpong Weerasethakul |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm, Fantasy |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-24 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (141 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Keng, ein junger Soldat, und Tong, ein Junge vom Land, verbringen eine ruhige, zärtliche Zeit miteinander: Ausflüge in die Stadt, Fußballspiele, warme Abende in Tongs Familie. Diese Alltäglichkeit bekommt Risse, als in der Umgebung Kühe von einem wilden Tier gerissen werden. Kurz darauf verschwindet Tong. Eine Legende erzählt davon, dass ein Mensch sich in eine wilde Kreatur verwandeln kann. Keng macht sich allein auf den Weg in den Dschungel, an einen Ort, an dem sich Mythos und Wirklichkeit zu berühren scheinen.
Entstehungsgeschichte
„Tropical Malady“ entstand 2004 unter der Regie von Apichatpong Weerasethakul. In den Hauptrollen sind Banlop Lomnoi und Sakda Kaewbuadee zu sehen, an ihrer Seite Siriwej Jareornchon und Udom Promma. Der Film wird als Drama mit Elementen des Liebesfilms und des Fantasy-Genres geführt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm, Drama und Fantasy deutet an, dass hier zwei sehr unterschiedliche Erzählweisen aufeinandertreffen: eine stille, beobachtende Schilderung einer zwischenmenschlichen Nähe und eine mythisch aufgeladene Geschichte über Verwandlung und Bedrohung. Die Handlung ist zweigeteilt angelegt – ein ruhiger, alltäglicher erster Teil und ein zunehmend rätselhafter zweiter Teil, in dem Legende und reale Ereignisse ineinandergreifen. Dass die Verwandlungssage nicht aufgelöst, sondern als offene Möglichkeit stehen gelassen wird, prägt die Anlage der gesamten Erzählung: Sie verweigert eine klare Trennung zwischen dem Zwischenmenschlichen und dem Übernatürlichen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich „Tropical Malady“ im soliden, aber nicht breit ausgewerteten Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 2004 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, was den Film innerhalb seines Genres zu einem eher älteren Beispiel für die Verschränkung von Liebesgeschichte und mythischem Erzählstoff macht. Innerhalb der Kombination aus Drama, Romantik und Fantasy nimmt er durch seine zweigeteilte, unaufgelöste Struktur eine eigenständige Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Banlop Lomnoi als Keng
- Sakda Kaewbuadee als Tong
- Siriwej Jareornchon
- Udom Promma
- Huey Deesom
- Saritpong Boonyadison
- Arna Rattapan
- Donruedee Chana
- Mantana Wannaros
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Verfügbarkeit
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