Apichatpong Weerasethakul
Werdegang
Apichatpong Weerasethakul wurde am 16. Juli 1970 in Thailand geboren. Er arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent und bewegt sich dabei außerhalb der etablierten thailändischen Studiostrukturen. Neben zahlreichen Kurzfilmen hat er mehrere Spielfilme realisiert. In seinen Arbeiten wiederkehrende Themen sind Träume, Natur, Sexualität – einschließlich seiner eigenen Homosexualität – sowie westliche Wahrnehmungen von Thailand und Asien. Stilistisch bevorzugt er unkonventionelle Erzählstrukturen, etwa das Platzieren von Titel und Credits mitten im Film, und arbeitet gerne mit Laiendarstellern statt professionellen Schauspielern.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind vier Filme von Apichatpong Weerasethakul als Regisseur verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 2004 bis 2021 und decken damit eine Spanne von 17 Jahren ab. Der älteste Titel, „Tropical Malady", entstand 34 Jahre nach seiner Geburt, der jüngste, „Memoria", 51 Jahre danach. Genremäßig überwiegen Drama-Elemente, ergänzt durch Liebesfilm, Fantasy, Science-Fiction und Mystery – eine Mischung, die auf ungewöhnliche, genreübergreifende Erzählweisen hindeutet. Zu den vier Titeln zählen „Tropical Malady" (2004), „Onkel Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben" (2010), „Friedhof der Könige" (2015) und „Memoria" (2021).
Einordnung
Die vier Filme erhalten bei uns Bewertungen von 6,0 bis 6,7, im Schnitt 6,3. Damit liegen die Werte in einem mittleren bis leicht überdurchschnittlichen Bereich, ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Zwischen dem ältesten und dem neuesten bewerteten Titel liegen 17 Jahre, was eine über einen längeren Zeitraum recht konstante Bewertungslage zeigt, ohne dass die Werke bei uns zu den auffälligen Spitzenbewertungen zählen.