Memoria (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Apichatpong Weerasethakul |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein lauter Knall reißt die Engländerin Jessica mitten in der Nacht aus dem Schlaf, und dieses Geräusch lässt sie danach nicht mehr los. Als sie ihre Schwester Karen im Krankenhaus besucht, merkt sie, dass der Klang sie verfolgt, während niemand in ihrer Umgebung ihn wahrzunehmen scheint. Über die Archäologin Agnes, die menschliche Überreste aus einem Tunnelbau untersucht, gerät Jessica in eine Spur, die ihr eigenes Empfinden noch unheimlicher werden lässt. Das Geräusch wirkt zunehmend wie ein Vorzeichen für etwas, das sich erst noch zeigen muss.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Apichatpong Weerasethakul bei diesem 2021 entstandenen Spielfilm, der als Drama mit Science-Fiction- und Mystery-Elementen angelegt ist. In den Hauptrollen sind Tilda Swinton, Agnes Brekke, Daniel Giménez Cacho und Jerónimo Barón zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Science-Fiction und Mystery deutet an, dass hier kein Genrefilm im klassischen Sinn vorliegt, sondern eine Geschichte, die sich zwischen greifbarer Realität und einer nicht restlos erklärbaren Wahrnehmung bewegt. Dass Jessica als einzige das Geräusch hört, verlagert den Erzählfokus von äußerer Handlung auf ihre innere Erfahrung, während die parallele Ebene der archäologischen Ausgrabung einen Bezug zu Vergangenem und Verborgenem herstellt. Die Verbindung dieser beiden Stränge – ein persönliches, unerklärliches Phänomen und ein wissenschaftlicher Fund menschlicher Überreste – legt nahe, dass der Film Erinnerung, Zeit und Wahrnehmung eher assoziativ als plotgetrieben verhandelt. Die Besetzung mit Darstellerinnen und Darstellern aus unterschiedlichen Ländern spiegelt zudem die Situation der Hauptfigur als Fremde in einem ihr nicht ganz vertrauten Umfeld.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis lässt sich noch kein verlässliches Gesamtbild ableiten, das Meinungsspektrum dürfte entsprechend uneinheitlich ausfallen. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mehr als vier Jahre vergangen, der Film bewegt sich also noch im vergleichsweise aktuellen Bereich seines Genres. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama, Science-Fiction und Mystery positioniert er sich eher an den ruhigeren, grüblerischen Rändern dieser Kombination, weniger an ihren spektakulären.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tilda Swinton als Jessica Holland
- Agnes Brekke als Karen Holland
- Daniel Giménez Cacho als Juan Ospina
- Jerónimo Barón als Mateo Ospina
- Juan Pablo Urrego als Young Hernán Bedoya
- Jeanne Balibar als Agnes Cerkinsky
- Aída Morales als Vendor
- Constanza Guitérrez als Doctor Constanza
- Elkin Díaz als Older Hernán Bedoya
- Daniel Toro als Anthropologist Assistant (uncredited)
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Verfügbarkeit
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