Top Gun: Maverick (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Kosinski |
|---|---|
| Genre | Action, Drama |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-05-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 170.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.488.732.821 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (11.570 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pete Mitchell fliegt seit über dreißig Jahren und ist noch immer Captain — jede Beförderung hätte ihn ins Büro gebracht. Nach einem eigenmächtigen Testflug wird er nicht entlassen, sondern nach Top Gun zurückbeordert, diesmal als Ausbilder.
Er soll ein Dutzend Absolventen auf einen Einsatz vorbereiten, der als kaum überlebbar gilt: ein Tiefflug durch ein Tal zu einer unterirdischen Anlage, mit engen Zeitfenstern und Flugabwehr auf beiden Seiten. Unter den Piloten ist Bradley Bradshaw, Sohn seines bei einem Absturz getöteten früheren Partners — mit dessen Tod Maverick nie abgeschlossen hat.
Entstehungsgeschichte
Eine Fortsetzung war seit Jahrzehnten im Gespräch. Tony Scott, Regisseur des Originals, arbeitete bis zu seinem Tod 2012 daran. Tom Cruise stellte zwei Bedingungen: Der Film müsse ins Kino kommen, nicht ins Streaming, und die Flugszenen müssten real sein.
Der Start wurde wegen der Pandemie dreimal verschoben, insgesamt um über zwei Jahre. Cruise lehnte in dieser Zeit Angebote ab, den Film digital auszuwerten. Joseph Kosinski führte Regie, Christopher McQuarrie schrieb mit.
Hinter den Kulissen
Die US Navy stellte Trägerflugzeuge und Piloten zur Verfügung; die Darsteller durften jedoch keine Kampfjets steuern. Kosinski ließ deshalb sechs IMAX-taugliche Kameras in die Cockpits einbauen, die gleichzeitig aufzeichneten, während Marinepiloten flogen und die Darsteller im Rücksitz saßen und spielten — bei bis zu achtfacher Erdbeschleunigung.
Cruise entwarf für das Ensemble ein dreimonatiges Trainingsprogramm, das mit Kleinflugzeugen begann und schrittweise steigerte, damit niemand während der Aufnahmen ohnmächtig wurde oder sich übergab. Rund achthundert Stunden Cockpitmaterial mussten auf wenige Minuten geschnitten werden. Digitale Effekte kamen fast nur für Raketen und Hintergründe zum Einsatz.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,49 Milliarden Dollar ein und wurde damit der erfolgreichste in Tom Cruises Laufbahn. Er gewann den Oscar für den besten Ton und war zusätzlich als bester Film nominiert.
Er gilt als der Film, der das Kinogeschäft nach der Pandemie stabilisierte — ein Beleg, dass ein Publikum für ein Ereignis in den Saal kommt. Bemerkenswert ist zudem, dass er das Original nicht ironisch behandelt, sondern dessen Konstruktion ernst nimmt und darauf ein Drama über Altern und Schuld setzt. Der Verzicht auf digitale Flugbilder wurde in der Branche breit als Argument für praktische Umsetzung aufgegriffen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Capt. Pete 'Maverick' Mitchell
- Miles Teller als Lt. Bradley 'Rooster' Bradshaw
- Jennifer Connelly als Penny Benjamin
- Bashir Salahuddin als Wo-1. Bernie 'Hondo' Coleman
- Jon Hamm als Adm. Beau 'Cyclone' Simpson
- Charles Parnell als Adm. Solomon 'Warlock' Bates
- Monica Barbaro als Lt. Natasha 'Phoenix' Trace
- Lewis Pullman als Lt. Robert 'Bob' Floyd
- Jay Ellis als Lt. Reuben 'Payback' Fitch
- Danny Ramirez als Lt. Mickey 'Fanboy' Garcia
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Verfügbarkeit
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