Oblivion (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Kosinski |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Abenteuer, Mystery |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-04-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 120.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 286.168.572 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (11.832 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
2077 ist die Erde nach einem Krieg gegen Außerirdische unbewohnbar; die Menschheit lebt auf einer Raumstation und bereitet die Umsiedlung zum Saturnmond Titan vor. Jack Harper wartet als einer der letzten auf dem Planeten die Drohnen, die riesige Wasserkonverter gegen versprengte Gegner schützen.
Sein Einsatz endet in zwei Wochen. Sein Gedächtnis wurde vor fünf Jahren aus Sicherheitsgründen gelöscht, trotzdem träumt er von einer Frau, die er nie getroffen hat, und von einem New York vor dem Krieg. Als eine Rettungskapsel abstürzt und er die Überlebende erkennt, beginnt sich seine Version der Geschichte aufzulösen.
Entstehungsgeschichte
Joseph Kosinski entwickelte den Stoff zunächst als Graphic Novel, die nie vollständig veröffentlicht wurde, und verkaufte ihn auf dieser Grundlage. Es war sein zweiter Spielfilm nach "Tron: Legacy".
Kosinski war ausgebildeter Architekt, was die Gestaltung bestimmt: Der Turm, in dem Jack lebt, ist als reduzierter Glasbau mit Blick über die Wolken angelegt. Das Budget lag bei rund 120 Millionen Dollar. Tom Cruise war früh eingebunden und beteiligte sich an der Entwicklung.
Hinter den Kulissen
Für die Außenaufnahmen ging die Produktion nach Island, wo Lavafelder und Gletscherlandschaften die verwüstete Erde lieferten. Der Turm entstand als Kulisse auf einem Vulkan in rund tausend Metern Höhe.
Die technisch bemerkenswerteste Lösung betrifft die Fenster: Statt Grünwand nutzte das Team eine Frontprojektion auf riesige Leinwände, die die Wolkenlandschaft in Echtzeit zeigten. Dadurch war das Licht im Innenraum echt und musste nicht nachgebildet werden — ein Verfahren, das später mit LED-Wänden zum Standard wurde. Die Musik stammt von der französischen Band M83.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 287 Millionen Dollar ein und wurde gemischt aufgenommen.
Gelobt wurden durchweg die Bildgestaltung und die Produktionsentwürfe; kritisiert wurde, dass die Handlung sich aus bekannten Elementen mehrerer älterer Science-Fiction-Filme zusammensetzt, ohne ihnen etwas hinzuzufügen. Kosinski und Cruise arbeiteten neun Jahre später erneut zusammen — an "Top Gun: Maverick", wo das hier erprobte Verfahren, Licht und Umgebung praktisch statt digital herzustellen, konsequent weitergeführt wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Cruise als Jack
- Morgan Freeman als Beech
- Olga Kurylenko als Julia
- Andrea Riseborough als Victoria
- Nikolaj Coster-Waldau als Sykes
- Melissa Leo als Sally
- Zoë Bell als Kara
- Abigail Lowe als Julia's Child
- Isabelle Lowe als Julia's Child
- Booch O'Connell als Tourist (uncredited)
Weitere Filme von Joseph Kosinski
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.