The Gambler (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Wyatt |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 39.171.130 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.607 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jim Bennett unterrichtet Literatur an einer Universität in Los Angeles. Nachts spielt er — und verliert planmäßig.
Er schuldet dem Glücksspielbetreiber Lee 260.000 Dollar und dem Kredithai Neville Baraka weitere 50.000. Lee gibt ihm sieben Tage. Was Jim in dieser Woche unternimmt, folgt keiner Vernunft, sondern einem Willen zur Selbstzerstörung, den er selbst nicht erklären kann.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist der Film „The Gambler" von James Toback aus dem Jahr 1974, der wiederum auf Dostojewskis Roman zurückgeht.
Regie führte Rupert Wyatt, das Drehbuch schrieb William Monahan.
Mark Wahlberg spielt Jim Bennett, John Goodman den Frank, Brie Larson die Studentin Amy Phillips, Michael K. Williams den Neville Baraka, Jessica Lange die Mutter Roberta, Andre Braugher den Dekan Fuller, Alvin Ing den Lee und Emory Cohen den Dexter.
Produziert wurde der Film von Irwin Winkler, Robert Chartoff, Wahlberg, Stephen Levinson und David Winkler. Die Kamera führte Greig Fraser, die Musik stammt von Theo Green und Jon Brion.
Gedreht wurde ab dem 20. Januar 2014 in Downtown Los Angeles. Das Budget lag zwischen 25 und 31 Millionen Dollar.
Premiere war am 10. November 2014 beim AFI Fest, der breite Kinostart folgte am 25. Dezember 2014.
Hinter den Kulissen
Das Projekt hatte eine lange Vorgeschichte. Paramount kündigte die Neuverfilmung im August 2011 an — zunächst mit Martin Scorsese als Regisseur und Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Nach Scorseses Ausstieg war kurzzeitig Todd Phillips im Gespräch; erst im September 2013 kamen Wahlberg und Wyatt hinzu.
Der Kern der Figur ist ihre Widersprüchlichkeit. Jim erkennt im Hörsaal Begabung — er identifiziert die Studentin Amy Phillips als mögliches Talent — und richtet zugleich sein eigenes Leben zugrunde.
Die Kritik hob dabei besonders eine Nebenfigur hervor: Jessica Langes Roberta wurde als ihre fleischigste Filmrolle seit Jahren beschrieben, IndieWire brachte sie für eine Oscar-Nominierung ins Gespräch.
Einordnung & Wirkung
Bei 25 bis 31 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film 30 Millionen ein.
Rotten Tomatoes weist 43 Prozent bei 142 Bewertungen aus, Metacritic 55 von 100; bei CinemaScore vergab das Publikum ein C+.
Die Einzelurteile gingen auseinander. Todd McCarthy nannte den Film im Hollywood Reporter eine schlanke und effiziente Neuverfilmung, Bilge Ebiri befand in Vulture, Wahlberg wachse in die Rolle hinein. Peter Travers vergab im Rolling Stone zwei von vier Sternen und fand, Wyatts Eile in der Inszenierung ermüde.
Einig war man sich bei Jessica Lange. Die Beschreibungen reichen von einprägsam über ergreifend bis herzzerreißend — für eine Nebenrolle in einem mittelmäßig aufgenommenen Film ein bemerkenswerter Befund.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mark Wahlberg als Jim Bennett
- John Goodman als Frank
- Brie Larson als Amy Phillips
- Michael Kenneth Williams als Neville Baraka
- George Kennedy als Ed
- Jessica Lange als Roberta
- Richard Schiff als Jeweler
- Andre Braugher als Dean Fuller
- Emory Cohen als Dexter
- Domenick Lombardozzi als Big Ernie
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Verfügbarkeit
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