Planet der Affen - Prevolution (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rupert Wyatt |
|---|---|
| Genre | Thriller, Action, Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 93.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 481.800.873 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (13.080 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Wissenschaftler Will Rodman entwickelt ein Mittel gegen Alzheimer, weil sein Vater daran erkrankt ist. In den Versuchen an Schimpansen zeigt sich eine unerwartete Nebenwirkung: erheblich gesteigerte Intelligenz. Nach einem Zwischenfall wird das Programm eingestellt, doch ein Jungtier überlebt, und Rodman nimmt es mit nach Hause.
Caesar wächst in einem Dachgeschoss auf, lernt Gebärdensprache und begreift mit den Jahren, dass er weder Haustier noch Kind noch Mensch ist. Nach einem Vorfall kommt er in ein Auffanglager für Primaten, wo er zum ersten Mal auf Artgenossen trifft — und wo er beschließt, das Mittel weiterzugeben.
Entstehungsgeschichte
Die Reihe galt nach Tim Burtons Neuverfilmung von 2001 als beschädigt. Fox entschied sich gegen eine weitere Adaption des Originalstoffs und für eine Vorgeschichte, die erklärt, wie es überhaupt so weit kam.
Rick Jaffa und Amanda Silver schrieben das Drehbuch; die Idee entstand aus einem Zeitungsartikel über einen Schimpansen, der bei Menschen aufwuchs. Rupert Wyatt hatte zuvor nur einen kleinen britischen Gefängnisfilm gedreht. Die Grundentscheidung war, den Film aus Caesars Perspektive zu erzählen und die menschlichen Figuren an den Rand zu stellen.
Hinter den Kulissen
Sämtliche Affen entstanden über Performance Capture — zum ersten Mal in dieser Größenordnung außerhalb eines Studios: Weta Digital entwickelte Verfahren, um die Aufzeichnung bei Tageslicht an realen Drehorten durchzuführen, statt in einer kontrollierten Halle. Die Darsteller spielten in Anzügen zwischen den menschlichen Kollegen.
Andy Serkis spielte Caesar und trug die Figur über einen Bogen von der Kindheit bis zur Führerschaft, überwiegend ohne Sprache. Der einzige Satz, den Caesar im Film spricht, wurde bewusst an eine einzige Stelle gesetzt. Für die Bewegung studierte Serkis Schimpansen im Zoo; die Haltung ändert sich im Verlauf des Films sichtbar vom Vierfüßler zum Aufrechten.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 482 Millionen Dollar ein — weit über den Erwartungen — und war für den Oscar in der Kategorie visuelle Effekte nominiert.
Er belebte eine Reihe wieder, die als erledigt galt, und begründete eine Trilogie, die von Teil zu Teil besser aufgenommen wurde. Zugleich verschärfte er die Debatte über Performance Capture bei Filmpreisen: Dass Serkis' Darstellung in keiner Schauspielkategorie berücksichtigt wurde, führte zu einer Kampagne, die die Akademie bis heute nicht aufgelöst hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andy Serkis als Caesar
- James Franco als Will Rodman
- Freida Pinto als Caroline Aranha
- John Lithgow als Charles Rodman
- Brian Cox als John Landon
- Tom Felton als Dodge Landon
- Tyler Labine als Robert Franklin
- Karin Konoval als Maurice / Court Clerk
- Terry Notary als Rocket / Bright Eyes
- Christopher Gordon als Koba
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Verfügbarkeit
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