The Crying Game (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.705.538 $ |
| Einspielergebnis | 62.548.947 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (873 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fergus gehört der Irish Republican Army an und bewacht einen Gefangenen: Jody, einen entführten britischen Soldaten. Zwischen den beiden entsteht eine Verbindung, mit der niemand gerechnet hat, am wenigsten Fergus’ Mitstreiter Jude und Maguire, die ihn warnen. Jody nimmt ihm ein Versprechen ab — er möge seine Freundin Dil in London aufsuchen. Als Fergus später in die Stadt flieht, macht er sie tatsächlich ausfindig. Verfolgt von seinen früheren Kameraden, findet er sich in einer Nähe zu Dil wieder, die ihn zunehmend einnimmt und die ihm zugleich Rätsel aufgibt.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei Neil Jordan, erschienen ist der Film 1992. Stephen Rea, Miranda Richardson, Jaye Davidson und Forest Whitaker bilden das Ensemble. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller kommen hier zusammen, und alle drei greifen nacheinander. Der Krimi liefert die Ausgangslage einer Entführung, der Thriller die Verfolgung durch die ehemaligen Verbündeten, das Drama den Kern. Bemerkenswert an der Anlage ist, dass die erste Konstellation — Bewacher und Bewachter — bereits gegen die Erwartung läuft: Statt Feindschaft entsteht eine Bindung, und aus dieser Bindung folgt alles Weitere. Ein abgegebenes Versprechen treibt die Handlung an, nicht ein Plan. Damit verlagert sich das Gewicht vom politischen Konflikt auf die Frage, was eine Zusage wert ist, wenn die Umstände sie unmöglich machen. Die Erzählung wechselt außerdem den Schauplatz, und mit ihm die Regeln: Was im ersten Teil eine Frage von Loyalität war, wird im zweiten eine von Identität und Nähe.
Einordnung & Wirkung
Einige hundert Stimmen ergeben eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 — ein zustimmender Wert im oberen Mittelfeld bei einer eher kleinen Zahl an Urteilen. Vierunddreißig Jahre nach dem Erscheinen liest sich der Film als Beispiel dafür, wie ein Thrillergerüst benutzt werden kann, um etwas ganz anderes zu verhandeln: Der Konflikt bleibt der Rahmen, im Zentrum stehen zwei Menschen und ein Versprechen, das eingelöst wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stephen Rea als Fergus
- Miranda Richardson als Jude
- Jaye Davidson als Dil
- Forest Whitaker als Jody
- Adrian Dunbar als Maguire
- Breffni McKenna als Tinker
- Joe Savino als Eddie
- Birdy Sweeney als Tommy
- Andrée Bernard als Jane
- Jim Broadbent als Col
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Verfügbarkeit
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