Michael Collins (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Neil Jordan |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Thriller, Historie |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-10-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (534 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Michael Collins ist für viele Iren ein Held, einer der großen Freiheitskämpfer des Landes. Der Film setzt bei den Osteraufständen des Jahres 1916 an: Collins wird von den Briten verhaftet und lernt im Gefängnis zwei Männer kennen, die seinen weiteren Weg prägen – Eamon de Valera, den Kopf der irischen Untergrundbewegung, und den jungen Harry Boland.
Zwei Jahre später ist Collins wieder auf freiem Fuß. Was er in der Haft und danach gesehen hat, führt ihn zu einer Einsicht: Irlands Kampf um Unabhängigkeit muss anders geführt werden als bisher. Wie dieses „anders“ aussieht, ist der Weg, den der Film von hier aus beschreitet.
Entstehungsgeschichte
Neil Jordan hat den Film inszeniert, der 1996 erschienen ist und damit dreißig Jahre zurückliegt. Zur Besetzung gehören Liam Neeson, Aidan Quinn, Stephen Rea und Alan Rickman – vier Namen, die auf ein Ensemble um eine zentrale Figur schließen lassen. Die Altersfreigabe ab 16 Jahren ist bei einem Stoff über bewaffneten Widerstand nicht überraschend.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Kriegsfilm, Drama, Thriller und Historie. Die Historie liefert den Rahmen, die Osteraufstände und die Jahre danach. Der Kriegsfilm benennt die Mittel, mit denen der Konflikt ausgetragen wird. Das Drama liegt in den Beziehungen, die im Gefängnis beginnen – zu de Valera und zu Boland – und die unter dem Druck der politischen Entscheidungen zu stehen kommen. Der Thriller schließlich verweist darauf, dass ein Untergrundkampf im Verborgenen geführt wird.
Die Anlage als Geschichte eines Mannes, der die Strategie eines ganzen Kampfes ändert, macht den Film zu einem Porträt, in dem die politische Entwicklung Irlands und die persönliche Entwicklung Collins' parallel laufen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 Punkten liegt die Bewertung knapp unter der Sieben; die Stimmenzahl bewegt sich im mittleren dreistelligen Bereich. Dreißig Jahre nach dem Erscheinen ist der Titel damit weiterhin präsent, ohne zu den meistbewerteten zu zählen. Innerhalb des historischen Kriegsfilms nimmt er die Perspektive einer Figur ein, die im eigenen Land als Held gilt – ein Ausgangspunkt, der den Film erkennbar auf die Seite seiner Hauptfigur stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Liam Neeson als Michael Collins
- Aidan Quinn als Harry Roland
- Stephen Rea als Ned Broy
- Alan Rickman als Eamon de Valera
- Julia Roberts als Kitty Kiernan
- Ian Hart als Joe O'Reilly
- Brendan Gleeson als Liam Tobin
- Stuart Graham als Tom Cullen
- Sean McGinley als Smith
- Gerard McSorley als Cathal Brugha
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Verfügbarkeit
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