The Card Counter (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Schrader |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 5.040.860 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zehn Jahre hat William Tell im Gefängnis gesessen. Während der Vorgesetzte seiner Spezialeinheit ungeschoren davonkam, musste er als Sündenbock herhalten. In der Zelle brachte er sich das Kartenzählen bei und trieb es bis zur Perfektion. Wieder in Freiheit, reist er von Casino zu Casino, setzt niedrig, um nicht aufzufallen, und gewinnt. Auf diesen Wegen begegnet er La Linda und Cirk. La Linda will ihm die Einsätze vorstrecken und die Gewinne nach oben treiben; Cirk verfolgt einen ganz anderen Plan, einen perfiden Racheplan nämlich, der genau jenen früheren Vorgesetzten im Visier hat. Damit rückt die Vergangenheit, der William mit seiner disziplinierten Routine entkommen wollte, unversehens wieder an ihn heran.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für die Regie ist Paul Schrader, das Erscheinungsjahr lautet 2021. Oscar Isaac übernimmt die Titelfigur, Tiffany Haddish, Tye Sheridan und Willem Dafoe stehen ihm gegenüber. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama, Thriller und Krimi, und die Anordnung passt zur Bauweise. Das Kartenzählen liefert eine Erzählform, die auf Kontrolle beruht: geringe Einsätze, keine Auffälligkeiten, ein System, das nur funktioniert, solange niemand hinsieht. Genau dieses System steht unter Druck, sobald ein zweiter Mensch eigene Absichten mitbringt. Die Casinos sind austauschbare Räume ohne Tageslicht, und diese Gleichförmigkeit entspricht der Figur, die aus einer Zelle kommt und sich eine neue Ordnung gegeben hat. Die Freigabe ab sechzehn Jahren deutet darauf, dass die Vergangenheit der Spezialeinheit nicht nur angedeutet bleibt.
Einordnung & Wirkung
6,1 von 10 Punkten bei Stimmen im vierstelligen Bereich ergeben ein verhaltenes Bild, das knapp über der Mitte liegt und auf einen Stoff schließen lässt, der nicht auf breite Zustimmung angelegt ist. Fünf Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch jung; im Feld des Thrillers vertritt er die langsame, dialogarme Spielart, in der die Spannung aus einer Selbstbeherrschung entsteht, die brüchig wird.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oscar Isaac als William Tell
- Tiffany Haddish als La Linda
- Tye Sheridan als Cirk
- Willem Dafoe als Gordo
- Alexander Babara als Mr. USA
- Bobby C. King als Slippery Joe
- Ekaterina Baker als Sara
- Bryan Truong als Minnesota
- Dylan Flashner als Sergeant Hoskins
- Adrienne Lau als Crystal
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Verfügbarkeit
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