Blue Collar - Kampf am Fließband (1978)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Schrader |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1978-02-10 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.521.083 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (214 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Arbeiter einer Autofabrik in Detroit, zwei Weiße und ein Schwarzer, teilen denselben Alltag am Fließband und dieselbe Erschöpfung darüber, wie wenig sich an ihrer Lage ändert. Nach und nach wird ihnen klar, dass nicht nur die Fabrikleitung an ihrer Misere schuld ist, sondern auch die eigene Gewerkschaft, die sie eigentlich vertreten soll. Aus Wut und Verzweiflung fassen die drei einen riskanten Plan: Sie brechen in die Kasse der Gewerkschaftsorganisation ein. Was sie dabei finden, führt sie tiefer in ein Geflecht aus Korruption, als sie erwartet hatten.
Entstehungsgeschichte
„Blue Collar – Kampf am Fließband“ entstand 1978 unter der Regie von Paul Schrader. In den Hauptrollen sind Richard Pryor, Harvey Keitel und Yaphet Kotto zu sehen, außerdem wirkt Ed Begley Jr. mit. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und verbindet Drama mit Elementen des Kriminalfilms.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Krimi passt zur Anlage der Geschichte: Der Ausgangspunkt ist sozial und realistisch, das Fabrikleben, die Erschöpfung, die Ungerechtigkeit, während sich daraus ein kriminelles Vorhaben entwickelt, das die Figuren aus ihrem gewohnten Rahmen herausreißt. Dass die drei Protagonisten aus unterschiedlichen Hintergründen stammen, zwei weiß, einer schwarz, verleiht dem Konflikt eine zusätzliche Ebene, da ihre gemeinsame Lage als Arbeiter sie verbindet, während andere Unterschiede im Verlauf der Handlung sichtbar werden könnten. Der Einbruch in die Gewerkschaftskasse ist kein klassischer Raubüberfall aus Gier, sondern wächst aus dem Gefühl heraus, von den eigenen Vertretern verraten worden zu sein. Die Entdeckung mafiöser Verstrickungen verschiebt den Konflikt von einer betrieblichen Auseinandersetzung hin zu etwas deutlich Gefährlicherem.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis zählt der Film zu den solide bewerteten Werken seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit seinem Erscheinen 1978 sind mittlerweile 47 Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Filmgeschichte der späten 1970er Jahre einordnet, eine Zeit, in der sozialkritische Stoffe über Arbeitswelt und Institutionen im Kino verbreitet waren. Innerhalb der Verbindung von Drama und Krimi steht er für einen Ansatz, der gesellschaftliche Missstände nicht nur schildert, sondern in eine zugespitzte, spannungsgeladene Handlung überführt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Pryor als Ezekiel 'Zeke' Brown
- Harvey Keitel als Jerry Bartowski
- Yaphet Kotto als Sam 'Smokey' James
- Ed Begley Jr. als Bobby Joe
- Harry Bellaver als Eddie Johnson
- George Memmoli als Jenkins
- Lucy Saroyan als Arlene Bartowski
- Lane Smith als Clarence Hill
- Cliff DeYoung als John Burrows
- Borah Silver als Dogshit Miller
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Verfügbarkeit
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