The Boss of it all (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lars von Trier |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-12-08 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.111.395 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (332 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ravn leitet seit vielen Jahren ein millionenschweres IT-Unternehmen, doch offiziell ist er nicht der Chef. Die Firma wird scheinbar von einem Boss geführt, den niemand kennt und der angeblich in den USA sitzt, von wo aus er seine Entscheidungen per E-Mail mitteilt. Dieser Phantomboss erlaubt es Ravn, der sympathische Kollege zu bleiben, den alle mögen, während er die Belegschaft in Wahrheit ausbeutet.
Das Konstrukt gerät ins Wanken, als Ravn die Firma an ein isländisches Unternehmen verkaufen will. Dessen Präsident besteht darauf, den „Boss of it all“ persönlich zu treffen. In seiner Not engagiert Ravn den Schauspieler Kristoffer, der den Chef spielen und das Geschäft abwickeln soll. Die Begegnung mit dem unbekannten Vorgesetzten löst bei den Angestellten peinliche Verwirrungen und tiefe Kränkungen aus. Kristoffer sieht darin zunächst eine schauspielerische Herausforderung, bis ihm die Mitarbeiter vor Augen führen, was seine erfundene Figur alles zu verantworten hat.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie stammt aus dem Jahr 2006, inszeniert von Lars von Trier. Zur Besetzung gehören Jens Albinus, Peter Gantzler, Fridrik Thor Fridriksson und Benedikt Erlingsson. Den englischen Titel „The Boss of It All“ trägt der Film auch im Deutschen, fast unverändert.
Hinter den Kulissen
Als Komödie lebt der Film von einer Täuschung, die immer größere Kreise zieht. Die Grundidee ist eine Satire auf Führung und Verantwortung: Ein Chef versteckt sich hinter einer erfundenen Autorität, um unbequeme Entscheidungen nicht selbst vertreten zu müssen.
Besonders ist die doppelte Theaterebene. Ein Schauspieler spielt einen Boss, der nie existiert hat, und muss für Entscheidungen einstehen, die ein anderer getroffen hat. Die Komik entsteht aus diesem Missverhältnis, doch die Wunden, die bei den Angestellten aufbrechen, zeigen, dass unter der Farce ein ernster Kern liegt. Der Film fragt, wer für das Handeln eines Unternehmens eigentlich einsteht, wenn sich Verantwortung hinter einer Fassade verbergen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen fällt die Bewertung solide aus. Das spricht für ein Publikum, das mit der eigenwilligen Anlage der Komödie überwiegend etwas anfangen kann.
Seit dem Erscheinen sind 20 Jahre vergangen. Unter den Bürokomödien setzt der Titel einen eigenen Akzent, weil er den Arbeitsalltag zur Bühne eines Rollenspiels macht, in dem die Grenze zwischen Spiel und Wirklichkeit zunehmend verschwimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jens Albinus als The Boss of it All / Kristoffer / Svend E
- Peter Gantzler als Ravn
- Fridrik Thor Fridriksson als Finnur
- Benedikt Erlingsson als Interpreter
- Iben Hjejle als Lise
- Henrik Prip als Nalle
- Mia Lyhne als Heidi A.
- Casper Christensen als Gorm
- Louise Mieritz als Mette
- Jean-Marc Barr als Spencer
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Verfügbarkeit
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