Terminal (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Spielberg |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-06-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 60.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 219.417.255 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (8.964 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Viktor Navorski landet am Flughafen JFK, während in seiner Heimat Krakosien ein Putsch stattfindet. Sein Pass gilt damit nicht mehr, sein Visum ist ungültig, und die Vereinigten Staaten erkennen den Staat, aus dem er kommt, vorübergehend nicht an. Einreisen darf er nicht, zurückfliegen kann er nicht.
Also bleibt er im Transitbereich — neun Monate lang. Er richtet sich in einem unfertigen Gate ein, lernt Englisch aus zwei Reiseführern, verdient Geld mit dem Zurückbringen von Einkaufswagen und findet schließlich Arbeit auf einer Baustelle im Terminal. Der Grund seiner Reise klärt sich erst spät: Er will die Unterschrift eines Jazzmusikers für seinen verstorbenen Vater einholen.
Entstehungsgeschichte
Ausgangspunkt ist der Fall des iranischen Flüchtlings Mehran Karimi Nasseri, der von 1988 bis 2006 im Terminal 1 des Pariser Flughafens Charles de Gaulle lebte. Die Produktion erwarb die Rechte an seiner Geschichte; Nasseri erhielt dafür eine Zahlung im vierstelligen Bereich.
Der Film übernimmt jedoch nur die Ausgangslage. Andrew Niccol, Sacha Gervasi und Jeff Nathanson schrieben daraus eine Komödie mit erfundenem Herkunftsland und erfundenem Anlass — Nasseris tatsächliche Lage war ungleich trostloser und endete in einer Klinik.
Hinter den Kulissen
Kein Flughafen ließ Dreharbeiten dieser Dauer zu. Steven Spielberg ließ deshalb ein vollständiges Terminal in einem Hangar am Regionalflughafen Palmdale bei Los Angeles errichten, auf dem Gelände der früheren Air Force Plant 42.
Vorbild war der Flughafen Düsseldorf. Der Bau umfasste zwei Ebenen, Rolltreppen, Anzeigetafeln und tatsächlich betriebene Ladenlokale bekannter Ketten — die Kulisse funktionierte während der Dreharbeiten wie ein echtes Terminal, mit Verkauf an das Team.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 219 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 60 Millionen, und erhielt rund einundsechzig Prozent zustimmende Besprechungen — für Spielbergs Verhältnisse ein verhaltenes Ergebnis.
Gelobt wurde Tom Hanks' Darstellung, kritisiert die Süße der Anlage: Ein Fall, der in Wirklichkeit von Bürokratie und Erschöpfung handelt, werde hier zu einer Wohlfühlgeschichte über die Freundlichkeit von Fremden. Roger Ebert widersprach und vergab dreieinhalb von vier Sternen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hanks als Viktor Navorski
- Catherine Zeta-Jones als Amelia Warren
- Stanley Tucci als Frank Dixon
- Chi McBride als Mulroy
- Diego Luna als Enrique Cruz
- Barry Shabaka Henley als Thurman
- Kumar Pallana als Gupta Rajan
- Zoe Saldaña als Torres
- Eddie Jones als Salchak
- Jude Ciccolella als Karl Iverson
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Verfügbarkeit
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