Stalker (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrei Tarkowski |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 154 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-05-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 120.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (2.609 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Einschlag eines unbekannten kosmischen Körpers wurde das umliegende Gebiet abgesperrt; man nennt es seither „Die Zone“. Hinein darf niemand, außer er tut es illegal. Einer dieser Quasiverbrecher ist der Stalker, der Fremde gegen Bezahlung in die Zone führt. Dort soll es ein Geheimnis geben, auf das viele scharf sind: ein Zimmer, in dem alle Geheimnisse enthüllt und alle Wünsche erfüllt werden. In dieser Nacht sind es ein Wissenschaftler und ein zynischer Autor, die dorthin gelangen wollen. Doch einen direkten Weg gibt es nicht, denn in der Zone scheinen die irdischen Naturgesetze und auch die Zeit ihre Geltung verloren zu haben, und so wird der Gang zum Zimmer zu einer Odyssee voller Umwege.
Entstehungsgeschichte
Die Regie lag bei Andrei Tarkowski, das Erscheinungsjahr ist 1979. Zur Besetzung zählen Alisa Freindlich und Mykola Hrynko sowie Александр Кайдановский und Анатолий Солоницын. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Science-Fiction und Drama stehen hier in einem ungewöhnlichen Verhältnis. Der Ausgangspunkt ist der eines Science-Fiction-Stoffs, doch das Gebiet bleibt weitgehend unerklärt, und was in ihm gilt, wird nicht ausbuchstabiert. Damit verschiebt sich die Spannung von der Frage, was die Zone ist, auf die Frage, was die drei Männer dort von sich preisgeben. Ein Wunschzimmer als Ziel ist zugleich eine Prüfung: Wer davorsteht, muss wissen, was er wirklich will. Die Umwege sind deshalb keine Verzögerung, sondern der eigentliche Gegenstand.
Einordnung & Wirkung
8,1 von 10 bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen sind eine deutliche Zustimmung, getragen von einer überschaubaren Zahl von Bewertenden. Siebenundvierzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Beispiel dafür, wie weit sich Science-Fiction von Technik entfernen kann, ohne das Genre zu verlassen: Der fremde Ort dient hier der Selbstbefragung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alisa Freyndlikh als Stalker's Wife
- Aleksandr Kaydanovskiy als Stalker
- Anatoliy Solonitsyn als Writer
- Mykola Hrynko als Professor
- Natalya Abramova als Marta
- Faime Jurno als Writer's Companion
- Evgeniy Kostin als Lyuger, Owner of Cafe
- Raimo Rendi als Police Patrol
- Vladimir Zamanskiy als Professor's Telephone Interlocutor (voice) (uncredited)
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Verfügbarkeit
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