Opfer (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrei Tarkowski |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 149 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-05-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.095.380 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (634 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf einer schwedischen Insel lebt Alexander, ein Gelehrter im Ruhestand, zurückgezogen mit seiner englischen Ehefrau und einem Kind. Zu seinem Geburtstag kommen die Tochter, ein Freund der Familie und Otto, der Postbote der Insel, in dem geräumigen Haus zusammen. An genau diesem Tag bricht ein Weltkrieg aus und stürzt die kleine Runde in Panik. Von Otto, einem ehemaligen Lehrer, der die Post nur noch austrägt, um seine Forschungen zum Paranormalen zu finanzieren, erfährt Alexander von einer Hexe auf der Insel: Sie könne die reinen Wünsche eines jeden erfüllen. Wenn Alexander tief in sich wirklich den Frieden wolle, so heißt es, werde er ihn für die ganze Welt erhalten. Diese Frau ist niemand anderes als Maria, das Hausmädchen der bürgerlichen Familie.
Entstehungsgeschichte
Andrei Tarkowski inszenierte diesen Spielfilm, der 1986 erschien. Getragen wird er von Erland Josephson, Susan Fleetwood, Allan Edwall und Guðrún Gísladóttir. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und seine Motive füllen aus, worum es geht: Atomkrieg und Dritter Weltkrieg als Bedrohung, ein Philosoph als Hauptfigur, dazu die Vater-Sohn-Beziehung. Ausdrücklich genannt sind außerdem eine philosophische und eine nachdenkliche Grundhaltung — Hinweise darauf, dass das Katastrophenmotiv nicht in Handlung, sondern in Erwägung übersetzt wird. Die Anlage ist entsprechend geschlossen: ein Haus, ein Tag, eine überschaubare Gruppe. Die weltweite Katastrophe bleibt außerhalb des Bildes und wirkt allein durch das, was sie mit den Anwesenden macht.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 gehört der Film zu den höher bewerteten Titeln, wobei die Stimmenzahl dreistellig bleibt und eher ein interessiertes als ein breites Publikum abbildet. Vierzig Jahre sind seit dem Erscheinungsjahr vergangen, und die darin verhandelte Kriegsangst ist damit an eine bestimmte Epoche gebunden. Innerhalb des Dramas steht der Film für die langsame, gedankliche Spielart, die ihre Wirkung aus Zurückhaltung bezieht statt aus Ereignissen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Erland Josephson als Alexander
- Susan Fleetwood als Adelaide
- Allan Edwall als Otto
- Guðrún Gísladóttir als Maria
- Sven Wollter als Victor
- Valérie Mairesse als Julia
- Filippa Franzén als Marta
- Tommy Kjellqvist als Little Man
- Per Källman als Ambulance Driver
- Tommy Nordahl als Ambulance Driver
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Verfügbarkeit
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