Sie sind verdammt (1962)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Losey |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1962-11-16 |
| Budget | 500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Weymouth, Anfang der sechziger Jahre. Die junge Joan lockt im Auftrag ihres Bruders King, Anführer einer Gang von Teddy Boys, den Amerikaner Simon Wells in eine Falle: Er wird überfallen und geschlagen liegengelassen. Der Bildhauer Bernard und seine Freunde helfen ihm auf die Beine. Als Simon zu seinem im Hafen von Weymouth liegenden Boot zurückkehrt, trifft er erneut auf Joan – diesmal mit ganz anderen Absichten. Sie will sich der Kontrolle ihres Bruders entziehen und sticht mit Simon in dessen kleiner Jacht in See. King und seine Bande verfolgen die beiden jedoch mit ihren Motorrädern die Küste entlang. Um ihnen zu entkommen, springen Simon und Joan über einen elektrisch gesicherten Zaun und geraten so in ein militärisch anmutendes Sperrgebiet, wo sich ihre Geschichte auf unerwartete Weise fortsetzt.
Entstehungsgeschichte
„Sie sind verdammt“ (Originaltitel „The Damned“) entstand 1962 unter der Regie von Joseph Losey. Zu sehen sind Macdonald Carey als Simon Wells, Shirley Anne Field als Joan, Viveca Lindfors sowie Alexander Knox. Der Film ordnet sich als Spielfilm zwischen Horror und Science-Fiction ein.
Hinter den Kulissen
Schon die Genrekombination verrät, dass hier zwei Welten aufeinandertreffen: die raue, gegenwartsnahe Realität jugendlicher Gewalt an der englischen Küste und ein Element, das ins Spekulative kippt, angedeutet durch das militärische Sperrgebiet hinter dem elektrischen Zaun. Die Geschichte beginnt als Sozialdrama um Bandenkriminalität und Familienbindung – Joans Abhängigkeit von ihrem Bruder King treibt die Handlung an – und verschiebt sich erst im Verlauf in unbekanntes, bedrohliches Terrain. Diese Anlage, vom Alltäglichen ins Unheimliche zu führen, prägt den Film stärker als klassische Schreckmomente.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsgunst, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten ließe. Seit seiner Entstehung 1962 sind über sechs Jahrzehnte vergangen, ein Zeitraum, der ihn deutlich in die Frühphase des Zusammentreffens von britischem Sozialrealismus und Science-Fiction-Motiven stellt. Innerhalb dieser Genremischung bleibt er ein Beispiel dafür, wie Jugendunruhe und spekulative Bedrohung in einem Werk zusammengeführt werden können.
Bilder




Besetzung & Stab
- Macdonald Carey als Simon Wells
- Shirley Anne Field als Joan
- Viveca Lindfors als Freya Neilson
- Alexander Knox als Bernard
- Oliver Reed als King
- Walter Gotell als Major Holland
- James Villiers als Captain Gregory
- Tom Kempinski als Ted
- Kenneth Cope als Sid
- Brian Oulton als Mr. Dingle
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Verfügbarkeit
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