Oliver Reed
Werdegang
Robert Oliver Reed wurde am 13. Februar 1938 in Wimbledon, London, geboren und starb am 2. Mai 1999 in Valletta, Malta. Ohne Schauspielunterricht oder Theaterausbildung begann er in den späten 1950er Jahren mit kleineren Film- und TV-Rollen. Aufsehen erregte er erstmals 1961 im Hammer-Horrorfilm „Der Fluch von Siniestro" als Werwolf, gefolgt von weiteren Horrorproduktionen. Reed stieg zum internationalen Star auf und übernahm Rollen in Abenteuerfilmen, Dramen und Komödien. Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1968 mit dem Musical „Oliver!" unter der Regie seines Onkels Carol Reed. 1969 sorgte er mit einer Nacktszene in „Liebende Frauen" für Aufsehen, 1971 mit dem Skandalfilm „Die Teufel" unter Ken Russell. In den 1970er Jahren spielte er unter anderem den Musketier Athos in „Die drei Musketiere" und „Die vier Musketiere" sowie weitere Rollen für Ken Russell. Ab den späten 1970er Jahren stockte seine Karriere, ab den 1980er Jahren war er überwiegend in Nebenrollen zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 19 Titel mit Oliver Reed als Schauspieler verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Die Titel erstrecken sich über 39 Jahre, von 1961 bis 2000. Das Genrespektrum ist breit und reicht von Horror und Fantasy über Historienfilm, Abenteuer, Drama, Kriegsfilm, Komödie bis zu Science Fiction und Musik – ein Hinweis auf die Vielseitigkeit seiner Rollen. Zwischen seinem Geburtsjahr und dem ältesten Titel liegen 23 Jahre, zum jüngsten Titel 62 Jahre.
Einordnung
Die Bewertungen der Titel liegen zwischen 5,5 und 8,5, im Schnitt bei 6,7 von 10. Die höchsten Werte erreichen „Gladiator" (8,5) und „Die Teufel" (8,2), während spätere und kleinere Produktionen im mittleren bis unteren Bereich der Skala liegen. Der zeitliche Bogen der Filmografie im Katalog spannt sich vom frühen Horrorauftritt 1961 bis zu seinem letzten Auftritt im Jahr 2000, ein Jahr nach seinem Tod veröffentlicht.
Filmografie