Serpico (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lumet |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Historie |
| Laufzeit | 130 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (2.269 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Serpico ist ein junger Polizist, den seine Dienststelle in den siebziger Jahren immer öfter verdeckt in der Drogenszene einsetzt, und er bewährt sich dort. Zugleich verweigert er sich als ehrlicher Mann jedem Bestechungsversuch — einer Versuchung, der die meisten seiner Kollegen nicht widerstehen können. Damit steht er allein.
Als Serpico die Korruption meldet, geschieht nicht das Erwartbare: Seine Vorgesetzten versuchen, den Fall zu verschweigen. Er arbeitet dennoch weiter und veranlasst schließlich eine Untersuchungskommission, die Vorgänge bei der Polizei zu untersuchen. Von diesem Moment an schlägt ihm die offene Feindschaft derer entgegen, die zuvor seine Freunde waren. Wohin dieser Bruch führt, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Sidney Lumet inszenierte den Film, der 1973 in die Welt kam. In der Hauptrolle ist Al Pacino zu sehen, neben ihm spielen John Randolph, Jack Kehoe und Biff McGuire. Für Zuschauer ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi, Drama und Historie — eine Kombination, die weniger auf die Aufklärung eines Falls zielt als auf einen Zustand: Der Apparat selbst ist der Gegner, nicht ein einzelner Täter. Die Motive stützen das, denn sie führen New York, Polizei, Korruption und Idealismus zusammen, dazu Hippie, Biografie und eine wahre Begebenheit als Ausgangspunkt.
Erzählerisch ergibt sich daraus eine ungewöhnliche Anlage. Die Hauptfigur ermittelt nicht, um etwas herauszufinden, sondern beharrt, um etwas nicht zu tun. Die Spannung entsteht aus dem wachsenden Abstand zwischen einem Einzelnen und seiner Umgebung und aus der Frage, wie lange dieser Abstand tragbar bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten liegt die Bewertung deutlich im oberen Bereich, getragen von mehreren tausend abgegebenen Stimmen. Das ist eine solide Beteiligung, die den Wert stützt, ohne ihn zum Ausreißer einer kleinen Gruppe zu machen.
53 Jahre trennen das Erscheinungsjahr von der Gegenwart. Innerhalb des Polizeikrimis markiert der Film damit eine Spielart, die ihre Bedrohung nicht von außen holt, sondern aus dem eigenen Revier.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Officer Frank Serpico
- John Randolph als Sidney Green
- Jack Kehoe als Tom Keough
- Biff McGuire als Captain McClain
- Barbara Eda-Young als Laurie
- Cornelia Sharpe als Leslie Lane
- Tony Roberts als Bob Blair
- John Medici als Pasquale
- Allan Rich als D. A. Tauber
- Norman Ornellas als Rubello
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Verfügbarkeit
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