Network (1976)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lumet |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1976-11-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (2.115 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Howard Beale moderiert seit Jahren die Abendnachrichten eines amerikanischen Senders und wird wegen sinkender Quoten entlassen. In seiner vorletzten Sendung kündigt er an, sich in der letzten vor laufender Kamera zu erschießen.
Statt ihn abzusetzen, entdeckt der Sender die Einschaltquote. Beale bekommt eine eigene Sendung, in der er tobt, predigt und das Publikum auffordert, ans Fenster zu treten und zu schreien, es sei stinkwütend. Die Programmchefin Diana Christensen baut daraus ein Format, während der alte Nachrichtenchef Max Schumacher zusieht, wie sein Bereich zur Unterhaltungssparte wird. Der Film handelt davon, was passiert, wenn der Zusammenbruch eines Menschen zur Ware wird.
Entstehungsgeschichte
Das Drehbuch schrieb Paddy Chayefsky, Regie führte Sidney Lumet. Es spielen Peter Finch als Beale, Faye Dunaway als Diana, William Holden als Max und Robert Duvall als Sendermanager.
Das Budget lag bei 3,8 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Film wurde 1976 als Satire verstanden, also als Übertreibung. Was er beschreibt — Nachrichten nach Einschaltquote, Wut als Format, private Not als Programminhalt —, war zu diesem Zeitpunkt im amerikanischen Fernsehen noch nicht üblich.
Peter Finch starb im Januar 1977, wenige Wochen vor der Oscar-Verleihung. Er erhielt die Auszeichnung als erster Darsteller überhaupt posthum.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte 23,7 Millionen Dollar ein. Von zehn Oscar-Nominierungen wurden vier umgesetzt: bester Hauptdarsteller für Finch, beste Hauptdarstellerin für Dunaway, beste Nebendarstellerin für Beatrice Straight und bestes Originaldrehbuch für Chayefsky.
Bei Rotten Tomatoes steht er bei 91 Prozent, mit dem wiederkehrenden Befund, er sei mehr als vier Jahrzehnte später bedauerlicherweise aktuell.
Roger Ebert sprach von einer Prophezeiung und fragte, ob Chayefsky sich Jerry Springer, Howard Stern und den Wrestling-Verband habe vorstellen können. Aaron Sorkin urteilte, kein Zukunftsdeuter — nicht einmal Orwell — habe je so recht behalten wie Chayefsky mit diesem Film.
Bilder








Besetzung & Stab
- Faye Dunaway als Diana Christensen
- William Holden als Max Schumacher
- Peter Finch als Howard Beale
- Robert Duvall als Frank Hackett
- Wesley Addy als Nelson Chaney
- Ned Beatty als Arthur Jensen
- Arthur Burghardt als Great Ahmed Kahn
- Bill Burrows als TV Director
- John Carpenter als George Bosch
- Jordan Charney als Harry Hunter
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Verfügbarkeit
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