Sergeant Waters - Eine Soldatengeschichte (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Norman Jewison |
|---|---|
| Genre | Mystery, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.821.347 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (210 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Kleinstadt in Louisiana wird ein schwarzer Master Sergeant erschossen vor den Toren eines Armeestützpunkts aufgefunden. Aus Washington reist Captain Davenport an, selbst ein schwarzer Offizier, um den Fall zu untersuchen. Vor Ort trifft er auf eine Befehlskette, die kaum kooperiert, und auf Soldaten, die aus Angst schweigen. Davenport muss sich durch ein Geflecht aus Misstrauen, Vorurteilen und Halbwahrheiten arbeiten, um herauszufinden, wer für den Tod des Sergeants verantwortlich ist. Wie die Ermittlung endet, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1984 unter der Regie von Norman Jewison. In den Hauptrollen sind Howard Rollins, Adolph Caesar, Art Evans und Robert Townsend zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Krimi und Drama zeigt, dass der Film seine Ermittlungshandlung nicht als reines Whodunit anlegt, sondern als Vehikel für ein dichteres Beziehungsgeflecht innerhalb einer geschlossenen militärischen Gemeinschaft. Dass sowohl der Ermittler als auch das Opfer und ein Großteil der Verdächtigen schwarz sind, verschiebt den Fokus weg von einem simplen Täter-Opfer-Schema hin zu Spannungen innerhalb der Truppe selbst. Die ländliche Lage in Louisiana und die Nähe zum Armeestützpunkt schaffen einen abgeschlossenen Handlungsraum, in dem Hierarchie, Loyalität und Schweigen eine größere Rolle spielen als äußere Bedrohung. Die Besetzung mit vier männlichen Hauptdarstellern deutet auf ein Kammerspiel unter Soldaten hin, in dem Verhöre und Gespräche die eigentliche Handlung tragen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich für Kriminaldramen seiner Zeit. Die vergleichsweise geringe Zahl an Bewertungen deutet darauf hin, dass der Titel heute, über vierzig Jahre nach seiner Entstehung, nur noch einem begrenzten Publikum bekannt ist. Innerhalb der Schnittmenge von Mystery, Krimi und Drama zählt er zu den Werken, die ihre Spannung weniger aus äußerer Action als aus sozialen und institutionellen Konflikten ziehen, was ihn von reinen Actionthrillern seiner Entstehungszeit unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Howard Rollins als Captain Davenport
- Adolph Caesar als Sergeant Waters
- Art Evans als Private Wilkie
- Robert Townsend als Corporal Ellis
- Denzel Washington als Private First Class Peterson
- David Alan Grier als Corporal Cobb
- David Harris als Private Smalls
- Dennis Lipscomb als Captain Taylor
- Patti LaBelle als Big Mary
- Wings Hauser als Lieutenant Byrd
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Verfügbarkeit
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