Sea of Love - Melodie des Todes (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harold Becker |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 19.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 110.879.513 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (709 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frank Keller versieht seinen Dienst als Polizist in New York und steckt zugleich in einer Lebenskrise, als ihn eine Mordserie in Anspruch nimmt. Die Indizien weisen auf eine Frau als Täterin. Auffällig ist, dass alle Opfer vor ihrem Ableben Kontaktanzeigen in Gedichtform aufgegeben hatten. Keller und sein Kollege Sherman lassen daraufhin selbst Gereimtes drucken und warten ab, wer sich meldet. Die Rendezvous, die darauf folgen, erweisen sich als Sackgasse, bis Helen auftaucht. Frank verliebt sich in die junge Frau, und als sich der Verdacht erhärtet, dass sie für die Morde verantwortlich ist, lässt er belastendes Material verschwinden, um sie zu schützen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Harold Becker, herausgekommen ist der Film 1989. An erster Stelle der Besetzung steht Al Pacino, neben ihm spielen Ellen Barkin, John Goodman und Michael Rooker. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was zu einem Stoff passt, der Ermittlungsarbeit und eine Mordserie miteinander verschränkt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Krimi, Drama und Liebesfilm. Diese Kombination beschreibt die Anlage der Geschichte ziemlich genau. Der Kriminalfall liefert das Gerüst, das Drama liegt in der Lebenskrise des Ermittlers, und der Liebesfilm entsteht aus der Verbindung, die Keller ausgerechnet mit der Hauptverdächtigen eingeht. Aus dieser Überlagerung ergibt sich der eigentliche Konflikt: Je näher sich die beiden kommen, desto weniger kann er Beruf und Gefühl auseinanderhalten. Dass er Beweismaterial beiseiteschafft, verschiebt die Spannung von der Frage nach der Täterin auf die Frage, wie weit er selbst zu gehen bereit ist. Die gereimten Kontaktanzeigen geben dem Fall zudem ein ungewöhnliches Ordnungsprinzip, denn die Ermittler müssen sich selbst zum Köder machen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 steht die Durchschnittsbewertung im oberen Mittelfeld, getragen von einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich, also einem überschaubaren, aber nicht ganz kleinen Publikum. Ein Ausreißer nach oben ist das nicht, wohl aber ein beständiger Wert. 37 Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen, und in dieser Zeit hat sich der Kriminalfilm, der seine Spannung aus der Nähe zwischen Ermittler und Verdächtiger zieht, als eigene Spielart etabliert. Innerhalb dieser Spielart steht der Film für die vergleichsweise nüchterne Variante, in der die Ermittlungsarbeit selbst breiten Raum einnimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Al Pacino als Frank Keller
- Ellen Barkin als Helen Cruger
- John Goodman als Sherman
- Michael Rooker als Terry
- William Hickey als Frank Keller Sr.
- Richard Jenkins als Gruber
- Paul Calderon als Serafino
- Gene Canfield als Struk
- Larry Joshua als Dargan
- John Spencer als Lieutenant
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Verfügbarkeit
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