Mord im Zwiebelfeld (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Harold Becker |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 2. März 1963 kontrollieren die Polizisten Campbell und Hettinger ein verdächtiges Fahrzeug. Die beiden Insassen, kleinkriminell und überfordert mit der Situation, geraten in Panik und verschleppen die Beamten in ein abgelegenes Zwiebelfeld. Dort kommt es zum Schusswechsel, bei dem Campbell erschossen wird. Hettinger gelingt die Flucht, und seine Aussage führt zur schnellen Festnahme der beiden Täter. Was folgt, ist kein rascher Abschluss, sondern ein sich über Jahre ziehendes Verfahren: Die Angeklagten eignen sich im Gefängnis juristische Kenntnisse an und schaffen es, das Urteil immer wieder hinauszuzögern. Für Hettinger bedeutet das kein Ende, sondern einen fortdauernden Absturz, geprägt von Schuldgefühlen, die ihn zunehmend aus der Bahn werfen.
Entstehungsgeschichte
Harold Becker führte 1979 bei diesem auf einer wahren Begebenheit beruhenden Kriminaldrama Regie. In den Hauptrollen sind John Savage, James Woods, Franklyn Seales und Ted Danson zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Handlung: Der eigentliche Gewaltakt im Zwiebelfeld ist rasch erzählt, den weitaus größeren Raum nimmt das ein, was danach kommt – ein zermürbendes juristisches Verfahren und ein psychisches Nachbeben. Damit verschiebt sich der Fokus vom klassischen Verbrechensfall hin zu den Langzeitfolgen für die Überlebenden. Der Hinweis auf eine wahre Begebenheit unterstreicht diesen nüchternen, unspektakulären Erzählton, der weniger auf Spannung im herkömmlichen Sinn zielt als auf die Darstellung institutioneller Zermürbung und individuellen Zerfalls. Die Besetzung mit mehreren später bekannten Schauspielern in vergleichsweise frühen Rollen deutet auf ein Ensemblestück hin, das auf schauspielerische Präsenz statt auf äußere Effekte setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,0 bei einer eher überschaubaren, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich – ein Hinweis darauf, dass er heute nur noch von einem begrenzten Publikum wahrgenommen wird. Seit seinem Erscheinen 1979 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, und innerhalb des Kriminaldramas nimmt der Titel eine eher unauffällige Position ein, geprägt durch seinen dokumentarisch anmutenden Zugriff auf einen realen Fall statt durch genretypische Zuspitzung.
Bilder




Besetzung & Stab
- John Savage als Karl Hettinger
- James Woods als Gregory Powell
- Franklyn Seales als Jimmy Smith
- Ted Danson als Ian Campbell
- Ronny Cox als Pierce Brooks
- David Huffman als District Attorney Phil Halpin
- Christopher Lloyd als Jailhouse Lawyer
- Dianne Hull als Helen Hettinger (as Diane Hull)
- Priscilla Pointer als Chrissie Campbell
- Beege Barkette als Greg's Woman
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Verfügbarkeit
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