Harold Becker
Werdegang
Harold Becker, geboren am 25. September 1928, ist ein US-amerikanischer Filmregisseur. Er studierte am Pratt Institute in New York und arbeitete zunächst als Fotograf und Designer. Später wandte er sich der Regie zu, zunächst mit Kurzfilmen und Werbefilmen, dann mit Dokumentarfilmen. Seine erste Arbeit war die Schwarzweiß-Dokumentation „Blind Gary Davis" aus dem Jahr 1964. Bis zu seinem ersten Kinospielfilm, „Mord im Zwiebelfeld", vergingen anschließend 15 Jahre. Als Höhepunkt seines bisherigen Schaffens gilt „Sea of Love – Melodie des Todes".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind acht Filme von Harold Becker als Regisseur verzeichnet, Serienarbeiten finden sich nicht. Die Titel erstrecken sich über 22 Jahre, vom 1979 erschienenen „Mord im Zwiebelfeld" bis zu „Tödliches Vertrauen" aus dem Jahr 2001. Damit liegt der erste Titel 51 Jahre nach seinem Geburtsjahr, der jüngste 73 Jahre danach. Inhaltlich dominieren Drama, Krimi und Thriller, ergänzt durch Liebesfilm, Action und Mystery-Elemente, darunter Werke wie „Sea of Love – Melodie des Todes", „Malice – Eine Intrige", „City Hall" und „Das Mercury Puzzle".
Einordnung
Die acht Titel bei uns bewegen sich in einem engen Bewertungsband zwischen 5,8 und 6,7 von 10, im Schnitt bei 6,3. Am besten schneidet „Die Kadetten von Bunker Hill" mit 6,7 ab, am schwächsten „Tödliches Vertrauen" mit 5,8. „Sea of Love – Melodie des Todes" liegt mit 6,6 im oberen Bereich dieser Spanne. Insgesamt ergibt sich ein weitgehend gleichmäßiges Bild ohne große Ausreißer nach oben oder unten, über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrzehnten hinweg.