Prisoners (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denis Villeneuve |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 146 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 46.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 122.127.446 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (13.506 Stimmen) |
| Verfügbar bei | Netflix, ArthouseCNMA, Arthouse CNMA, FilmBox+ |
Trailer
Worum es geht
An einem Thanksgiving in Pennsylvania verschwinden zwei kleine Mädchen. Der einzige Anhaltspunkt ist ein Wohnmobil, das kurz zuvor in der Straße stand; sein Fahrer Alex Jones wird festgenommen, hat aber die geistigen Fähigkeiten eines Zehnjährigen und muss nach achtundvierzig Stunden freigelassen werden.
Keller Dover, Vater eines der Mädchen, akzeptiert das nicht. Er entführt Alex, sperrt ihn in ein leerstehendes Haus und beginnt, ihn zu foltern. Parallel ermittelt Detective Loki weiter. Der Film führt beide Stränge über zweieinhalb Stunden nebeneinander und stellt die Frage nicht, ob Dover zu weit geht, sondern was passiert, wenn er sich geirrt hat.
Entstehungsgeschichte
Aaron Guzikowskis Drehbuch stand 2009 auf der Black List, der Branchenliste unverfilmter Bücher. Mehrere Regisseure waren im Gespräch, darunter Bryan Singer und Antoine Fuqua; Christian Bale und Leonardo DiCaprio wurden für die Hauptrolle erwogen.
Denis Villeneuve übernahm; es war sein erster englischsprachiger Film nach dem international beachteten "Die Frau, die singt". Er bestand darauf, den Stoff nicht als Thriller mit klarer Auflösung anzulegen, sondern als moralische Untersuchung, die dem Publikum keine bequeme Position lässt.
Hinter den Kulissen
Roger Deakins führte die Kamera. Er drehte den Film in einem durchgehend nasskalten Licht — Regen, Schnee, kahle Bäume, Innenräume in gedämpften Brauntönen. Gedreht wurde in Georgia, das für Pennsylvania einstand; das Wetter wurde in mehreren Szenen künstlich erzeugt.
Hugh Jackman bereitete sich auf die Folterszenen körperlich vor und beschrieb sie als die belastendsten seiner Laufbahn. Paul Danos Gesicht wurde über den Verlauf des Films schrittweise entstellt, mit Prothesen, die täglich mehrere Stunden Auftragszeit erforderten. Jóhann Jóhannsson komponierte die Musik überwiegend für Streicher und tiefe Blechbläser.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 122 Millionen Dollar ein und war für einen Oscar nominiert, für Deakins' Kamera.
Er gilt als Villeneuves Durchbruch im englischsprachigen Kino und führte unmittelbar zu "Sicario", "Arrival" und "Blade Runner 2049". Die Diskussion um den Film dreht sich bis heute um seine Haltung: Er zeigt Folter als sinnlos und zugleich als nachvollziehbar, ohne den Zuschauer aus dieser Spannung zu entlassen. Sein offener Schluss — ein Geräusch, mehr nicht — wird regelmäßig als Beispiel dafür genannt, wie ein Film enden kann, ohne aufzuhören.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als Keller Dover
- Jake Gyllenhaal als Detective Loki
- Viola Davis als Nancy Birch
- Maria Bello als Grace Dover
- Terrence Howard als Franklin Birch
- Melissa Leo als Holly Jones
- Paul Dano als Alex Jones
- Dylan Minnette als Ralph Dover
- Zoë Soul als Eliza Birch
- Erin Gerasimovich als Anna Dover
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Verfügbarkeit
Im Abo verfuegbar bei: Netflix, ArthouseCNMA, Arthouse CNMA, FilmBox+.