Blade Runner 2049 (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Denis Villeneuve |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama |
| Laufzeit | 164 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 150.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 259.239.658 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (15.695 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dreißig Jahre nach dem ersten Film jagt der Blade Runner K veraltete Replikanten. Er ist selbst einer — ein neueres Modell, gebaut für Gehorsam, mit implantierten Erinnerungen, die er als solche kennt. Bei einem Einsatz findet er unter einem toten Baum eine Kiste mit den Knochen einer Replikantin, die bei einer Geburt gestorben ist.
Dass Replikanten sich fortpflanzen können, würde die Grenze zwischen Mensch und Produkt aufheben. Ks Auftrag lautet, das Kind zu finden und den Vorgang zu beseitigen. Die Suche führt ihn zu Hinweisen, die sich zunehmend auf ihn selbst beziehen — und schließlich zu Rick Deckard, der seit Jahrzehnten in einem verlassenen Las Vegas lebt.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott hatte über Jahre eine Fortsetzung erwogen; er blieb als ausführender Produzent an Bord und gab die Regie an Denis Villeneuve ab. Hampton Fancher, Mitautor des Originals, schrieb die Geschichte gemeinsam mit Michael Green.
Die zentrale Entscheidung betraf die alte Streitfrage, ob Deckard selbst ein Replikant ist. Scott hat das über Jahrzehnte bejaht, Harrison Ford stets verneint. Villeneuve entschied, die Frage nicht zu beantworten — der Film enthält Hinweise in beide Richtungen und verweigert die Auflösung ausdrücklich.
Hinter den Kulissen
Roger Deakins führte die Kamera und gewann dafür seinen ersten Oscar nach dreizehn Nominierungen über dreißig Jahre. Villeneuve setzte konsequent auf gebaute Kulissen, Nebel, Regen und praktische Beleuchtung; die orangefarbene Staubwelt von Las Vegas entstand über Rauchmaschinen und farbiges Licht in einem realen Set, nicht in der Nachbearbeitung.
Für die junge Rachael, die kurz auftritt, wurde Sean Youngs Gesicht von 1982 auf eine Darstellerin übertragen — Young stellte dafür Referenzaufnahmen zur Verfügung. Hans Zimmer und Benjamin Wallfisch übernahmen die Musik, nachdem Jóhann Jóhannsson das Projekt verlassen hatte; sie orientierten sich eng an Vangelis' Synthesizerklang des Originals.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 260 Millionen Dollar ein und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen zurück — bei einem Budget von etwa 150 Millionen ein finanzieller Misserfolg. Er gewann zwei Oscars, für Kamera und visuelle Effekte.
Die Kritik war überwiegend begeistert, und der Film gilt inzwischen als eine der wenigen Fortsetzungen, die einem Klassiker gerecht werden. Sein kommerzielles Scheitern wird meist auf Laufzeit und Tempo zurückgeführt: knapp drei Stunden, langsam erzählt, ohne Zugeständnisse. Für Villeneuve war er trotzdem der Schritt, der zu "Dune" führte — auch das ein Stoff, der zuvor als unverfilmbar galt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ryan Gosling als 'K'
- Harrison Ford als Rick Deckard
- Ana de Armas als Joi
- Dave Bautista als Sapper Morton
- Robin Wright als Lieutenant Joshi
- Sylvia Hoeks als Luv
- Mackenzie Davis als Mariette
- Jared Leto als Niander Wallace
- Carla Juri als Dr. Ana Stelline
- Hiam Abbass als Freysa
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Verfügbarkeit
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