Payback - Zahltag (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Helgeland |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-02-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 90.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 161.626.121 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (2.086 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Porter wird von seiner Frau und seinem Partner Val angeschossen und für tot liegen gelassen. Er überlebt und kommt fünf Monate später nach Chicago zurück.
Er will nicht Rache und nicht das ganze Geld, sondern exakt seinen Anteil: 70.000 Dollar. Genau diese Beharrlichkeit macht ihn unberechenbar, denn niemand versteht, warum jemand für so wenig so weit geht. Porter arbeitet sich die Hierarchie einer Organisation hinauf, die sich "der Konzern" nennt, und jeder, den er ausschaltet, verweist ihn an den Nächsthöheren.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Richard Starks Roman "The Hunter" von 1962, dessen Hauptfigur Parker heißt und der bereits 1967 als "Point Blank" verfilmt worden war.
Brian Helgeland, frisch mit einem Oscar für "L.A. Confidential" ausgezeichnet, führte Regie. Sein Schnitt unterschied sich erheblich von dem, was ins Kino kam: Mel Gibson hat später eingeräumt, maßgeblich daran beteiligt gewesen zu sein, Helgeland vor der Veröffentlichung abzusetzen.
Paul Abascal drehte daraufhin rund 30 Prozent des Films neu, nach Änderungen von Terry Hayes — mit einem anderen dritten Akt und einem neuen Gegenspieler, gespielt von Kris Kristofferson.
Hinter den Kulissen
Das Budget lag bei 50 Millionen Dollar.
Auffällig ist die Farbgebung: Die Kinofassung ist stark ins Blaugraue gezogen, sodass die Stadt wie ausgewaschen wirkt.
2006 veröffentlichte Helgeland seine eigene Fassung als "Payback: Straight Up". Sie unterscheidet sich deutlich — die Figur Bronson ist dort eine Frau, das Ende ein anderes, die Musik eine andere. Der A.V. Club nannte sie eine merkliche Verbesserung gegenüber dem unruhigeren Original.
Einordnung & Wirkung
Der Start in Nordamerika brachte 21,2 Millionen Dollar; weltweit spielte der Film 161,6 Millionen ein.
Die Kritik blieb geteilt: 56 Prozent bei Rotten Tomatoes, 46 von 100 bei Metacritic. Roger Ebert urteilte wohlwollender mit drei von vier Sternen und hielt fest, Mel Gibson sei der entscheidende Faktor.
Der Fall gehört zu den bekanntesten Beispielen dafür, dass zwei Fassungen desselben Films nebeneinander existieren können — und dass die nachträglich veröffentlichte die besseren Kritiken bekam.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mel Gibson als Porter
- Gregg Henry als Val Resnick
- Maria Bello als Rosie
- David Paymer als Arthur Stegman
- Bill Duke als Det. Hicks
- Deborah Kara Unger als Mrs. Lynn Porter
- John Glover als Phil
- William Devane als Carter
- Lucy Liu als Pearl
- Kris Kristofferson als Bronson
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Verfügbarkeit
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