42 - Die wahre Geschichte einer Sportlegende (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Helgeland |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 95.020.213 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (2.010 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1945 sucht Branch Rickey, Geschäftsführer der Brooklyn Dodgers, einen schwarzen Spieler für sein Team — zu einer Zeit, in der die amerikanische Baseballliga strikt getrennt ist. Er entscheidet sich für Jackie Robinson und stellt eine Bedingung: Robinson darf sich nicht wehren.
Was folgt, ist die Saison 1947. Robinson wird von gegnerischen Spielern, Trainern und Zuschauern beschimpft, mit dem Ball beworfen und von eigenen Mannschaftskameraden gemieden, die eine Unterschriftenliste gegen ihn aufsetzen. Der Film handelt weniger vom Sport als von der Zumutung, unter permanenter Demütigung ruhig bleiben zu müssen, damit sich etwas ändert.
Entstehungsgeschichte
Brian Helgeland schrieb das Drehbuch und führte Regie. Produziert wurde der Film von Thomas Tull für Legendary Pictures, verliehen von Warner Bros. Das Budget lag zwischen 31 und 40 Millionen Dollar.
Chadwick Boseman spielt Robinson — es war seine erste große Kinorolle, sieben Jahre vor seinem Tod. Harrison Ford spielt Branch Rickey, Nicole Beharie Robinsons Frau Rachel, Christopher Meloni den Trainer Leo Durocher.
Hinter den Kulissen
Der Titel ist Robinsons Rückennummer. Sie ist die einzige Nummer, die in der gesamten Major League Baseball gesperrt ist — kein Spieler in keinem Team trägt sie noch.
Der Film kam drei Tage vor dem Jackie Robinson Day am 15. April in die Kinos, an dem alle Spieler sämtlicher Teams die 42 tragen.
Einordnung & Wirkung
Der Start brachte rund 27,3 Millionen Dollar — ein Rekord für einen Baseballfilm. Weltweit kamen 97,5 Millionen zusammen, davon 95 Millionen in den USA.
Das Publikum vergab bei CinemaScore ein A plus, die Kritik lag bei 81 Prozent auf Rotten Tomatoes. Gelobt wurden Bosemans überzeugende Darstellung des Sportlers und Fords stilisierter Auftritt; einzelne Stimmen fanden den Umgang mit der Geschichte zu vorsichtig.
Für Chadwick Boseman war es der Durchbruch — es folgten Rollen als James Brown, als Thurgood Marshall und schließlich als Black Panther.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chadwick Boseman als Jackie Robinson
- Harrison Ford als Branch Rickey
- Nicole Beharie als Rachel Robinson
- Christopher Meloni als Leo Durocher
- Ryan Merriman als Dixie Walker
- Lucas Black als Pee Wee Reese
- André Holland als Wendell Smith
- Alan Tudyk als Ben Chapman
- Hamish Linklater als Ralph Branca
- T. R. Knight als Harold Parrott
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Verfügbarkeit
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