Ocean's Eleven (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 85.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 450.717.150 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (12.901 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Danny Ocean kommt nach vier Jahren auf Bewährung frei und hat den Plan bereits fertig: In einer einzigen Nacht sollen die Tresore dreier Kasinos in Las Vegas geleert werden, die alle über denselben unterirdischen Speicher laufen. Rund 160 Millionen Dollar liegen dort, weil an diesem Abend ein Boxkampf stattfindet.
Er stellt elf Leute zusammen — einen Taschenspieler, einen Sprengstoffexperten, einen Akrobaten, zwei streitende Brüder. Was er dem Team verschweigt: Der Kasinobesitzer Terry Benedict ist mit Dannys Ex-Frau Tess zusammen, und der Raubzug hat für ihn einen zweiten Zweck.
Entstehungsgeschichte
Der Film ist eine Neuverfilmung eines Rat-Pack-Films von 1960 mit Frank Sinatra und Dean Martin, der als Gelegenheit für befreundete Darsteller galt und dramaturgisch als schwach.
Steven Soderbergh übernahm nach "Traffic" und "Erin Brockovich" — zwei Filmen, die ihm im selben Jahr zwei Regie-Nominierungen eingebracht hatten. Er nutzte dieses Kapital ausdrücklich für einen reinen Unterhaltungsfilm. Ted Griffin schrieb das Drehbuch und behielt vom Original wenig mehr als den Grundgedanken. Die Besetzung mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Julia Roberts und Andy García war Teil des Konzepts.
Hinter den Kulissen
Soderbergh führte die Kamera selbst, wie bei den meisten seiner Filme, unter einem Pseudonym im Abspann. Gedreht wurde in realen Kasinos in Las Vegas, überwiegend während des laufenden Betriebs.
Brad Pitt isst oder trinkt in beinahe jeder seiner Szenen etwas. Die Erklärung dafür stammt von ihm selbst: Seine Figur komme in diesem Beruf nie zu einer ordentlichen Mahlzeit. Die Idee wurde nicht angekündigt und fiel erst im Schnitt auf. David Holmes komponierte die Musik im Stil der Kriminalfilme der 1960er, mit Orgel und Bläsern.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 450 Millionen Dollar ein und wurde zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 2001.
Er belebte den Ensemble-Raubfilm als eigenständige Form neu und legte eine Formel fest, die seither ungezählte Male kopiert wurde: eine große Besetzung, ein Plan, dessen entscheidender Teil dem Publikum vorenthalten wird, und ein Ton, der sich selbst nicht zu ernst nimmt. Zwei Fortsetzungen folgten, dazu 2018 ein Ableger mit weiblicher Besetzung. Für Soderbergh war der Film das Gegengewicht, das ihm anschließend erlaubte, wieder kleine, sperrige Projekte zu finanzieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Clooney als Danny Ocean
- Brad Pitt als Rusty Ryan
- Andy Garcia als Terry Benedict
- Matt Damon als Linus Caldwell
- Julia Roberts als Tess Ocean
- Casey Affleck als Virgil Malloy
- Scott Caan als Turk Malloy
- Don Cheadle als Basher Tarr
- Elliott Gould als Reuben Tishkoff
- Eddie Jemison als Livingston Dell
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Verfügbarkeit
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