Traffic - Macht des Kartells (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Soderbergh |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Krimi |
| Laufzeit | 147 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-12-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 48.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 207.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (2.502 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film betrachtet den Drogenkrieg der Vereinigten Staaten aus mehreren Perspektiven zugleich. Für den neuen Leiter der nationalen Drogenbehörde wird die Auseinandersetzung persönlich, als er entdeckt, dass seine gut ausgebildete Tochter im behüteten Vorstadthaus Kokain nimmt. In Mexiko erklärt sich ein fehlbarer, aber aufrechter Polizist bereit, gegen einen mächtigen General auszusagen, der mit einem Kartell im Bunde steht. Und in San Diego muss die abgeschirmte Frau eines Drogenbosses das rücksichtslose Geschäft ihres Mannes selbst begreifen lernen, nachdem er verhaftet worden ist und ihr gewohnter Wohlstand in Gefahr gerät.
Entstehungsgeschichte
Steven Soderbergh inszenierte den Film, der im Jahr 2000 erschien. Michael Douglas, Benicio del Toro, Catherine Zeta-Jones und Erika Christensen tragen die Besetzung — vier Namen für Handlungsstränge, die zunächst wenig miteinander zu tun haben. Erst ab sechzehn Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Krimi stehen nebeneinander, und die Genrekombination erklärt sich aus der Bauweise: Mehrere Erzählstränge laufen nebeneinander her, jeder mit eigenem Tempo und eigener Tonlage. Der Krimi liefert Ermittlung und Verfahren, das Drama die familiäre Zerrüttung, der Thriller die Bedrohung derer, die aussagen. Weil kein Strang die anderen erklärt, entsteht ein Bild, das kein Zentrum hat — die Frage nach Schuld verteilt sich auf Behörde, Politik, Handel und Konsum. Eine Ordnung, in der Sieger und Verlierer klar benannt wären, gibt die Anlage nicht her.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 aus mehreren tausend Stimmen ist ein guter Wert, der zu einem Stoff passt, der Zuschauern Arbeit abverlangt. Sechsundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen bleibt die Struktur aus parallelen Perspektiven bemerkenswert, weil sie ein politisches Thema erzählbar macht, ohne es auf eine Hauptfigur zu verkürzen. Im Kriminalfilm gehört der Titel zu den Arbeiten, die das System statt der Einzeltat in den Blick nehmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Douglas als Robert Wakefield
- Benicio del Toro als Javier Rodriguez
- Catherine Zeta-Jones als Helena Ayala
- Erika Christensen als Caroline Wakefield
- Don Cheadle als Montel Gordon
- Jacob Vargas als Manolo Sanchez
- Miguel Ferrer als Eduardo Ruiz
- Luis Guzmán als Ray Castro
- Topher Grace als Seth Abrahms
- Tomas Milian als Gen. Arturo Salazar
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Verfügbarkeit
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