Elliott Gould
Werdegang
Elliott Gould, eigentlich Elliott Goldstein, wurde am 29. August 1938 in Brooklyn, New York City, geboren. Bereits als Kind trat er an Vaudeville-Bühnen und im Fernsehen auf. 1956 gab er sein Debüt am Broadway im Musical „Rumple", danach folgten weitere Musical-Rollen, unter anderem in „Irma La Douce". Am Actors Studio lernte er Barbra Streisand kennen, mit der er von 1963 bis 1971 verheiratet war und einen gemeinsamen Sohn hat. 1964 spielte Gould seine erste Kinohauptrolle in „Heirate mich, Gauner!", drei Jahre später wurde er durch „Die Nacht, als Minsky aufflog" zum Star. Seinen größten internationalen Erfolg hatte er 1970 mit der Rolle des „Trapper John" in „MASH" unter Robert Altman, mit dem er zwischen 1970 und 1992 insgesamt fünf Mal zusammenarbeitete. Später war er unter anderem in der Serie „Friends" sowie in den „Ocean's"-Filmen zu sehen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sechs Spielfilme mit Elliott Gould als Schauspieler verzeichnet, keine Serien. Die Titel stammen aus den Jahren 1969 bis 1978, decken also eine Spanne von neun Jahren ab, beginnend rund 31 Jahre nach seiner Geburt. Das Genrespektrum reicht von Drama, Krimi und Kriegsfilm über Komödie und Mystery bis zu Thriller, Action und Science Fiction – eine breite Streuung, die auf eine vielseitige Rollenwahl in diesem Jahrzehnt hindeutet. Darunter befindet sich auch „M.A.S.H." von 1970, jener Film, mit dem Gould laut seiner Biografie seinen größten internationalen Erfolg hatte.
Einordnung
Die sechs Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,3 und 7,4 von 10, im Schnitt bei 6,8. Es zeigt sich ein recht homogenes, solides Niveau ohne größere Ausreißer nach oben oder unten. Der älteste Titel liegt 40 Jahre vom letzten erfassten Titel im Katalog entfernt gerechnet vom Geburtsjahr, der jüngste rund 40 Jahre danach – die im Katalog vertretene Phase seines Schaffens konzentriert sich damit auf die 1970er Jahre.