Robert Duvall
Werdegang
Robert Selden Duvall, geboren am 5. Januar 1931, war ein US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur. In den späten 1950er Jahren arbeitete er an diversen Theatern und am Broadway, bevor er nach mehreren Fernsehserien-Rollen 1962 in „Wer die Nachtigall stört" an der Seite von Gregory Peck sein Spielfilmdebüt gab. Zu dieser Zeit lebte er in einer Wohngemeinschaft mit Gene Hackman und Dustin Hoffman; alle drei gelten als wichtige Vertreter der New-Hollywood-Bewegung. Neben der Schauspielerei war Duvall auch als Autor, Regisseur und Musiker tätig. 1977 inszenierte er die Dokumentation „We're Not the Jet Set", 1983 mit „Angelo My Love" seinen ersten Spielfilm.
Filmografie bei uns
Im Katalog stehen 24 Titel mit Duvall, überwiegend Filme, dazu zwei Serien. Sie decken einen Zeitraum von 1971 bis 2014 ab, also 43 Jahre, und reichen bis 40 Jahre nach seinem Geburtsjahr zurück beziehungsweise bis 83 Jahre danach. Vertreten sind vor allem Drama, Krimi und Thriller, daneben Western, Kriegsfilm, Komödie und weitere Genres, insgesamt 14 verschiedene – ein Hinweis auf eine breit gefächerte Rollenauswahl über Jahrzehnte hinweg. Zu den Titeln zählen „Der Pate", „Der Pate – Teil II", „Network", „Comeback der Liebe" und „John Q. – Verzweifelte Wut".
Einordnung
Die Bewertungen der gelisteten Titel liegen zwischen 6,2 und 8,7, im Schnitt bei 7,1. Die höchsten Werte erreichen „Der Pate" mit 8,7 und „Der Pate – Teil II" mit 8,6, während spätere Arbeiten wie „Löwen aus zweiter Hand" oder „Helden der Nacht" im mittleren bis oberen 6er-Bereich liegen. Über die gesamte Spanne von mehr als vier Jahrzehnten zeigt sich damit eine insgesamt solide bis sehr gute Bewertungslage, mit den frühen Werken als Spitzenpunkten.
Filmografie