Napoleon (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ridley Scott |
|---|---|
| Genre | Historie, Kriegsfilm, Drama |
| Laufzeit | 158 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 165.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 222.435.664 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (3.262 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film beginnt 1793 mit der Hinrichtung von Marie Antoinette und folgt Napoleon Bonaparte von der Belagerung von Toulon über den Staatsstreich, die Kaiserkrönung und die Feldzüge bis zur Niederlage bei Waterloo und dem Tod auf Sankt Helena.
Den zweiten Erzählstrang bildet die Beziehung zu Joséphine — dargestellt als Abhängigkeit, die seine Feldzüge begleitet und ihn auch dann nicht loslässt, als die Ehe längst geschieden ist. Am Ende steht eine Zahl: rund drei Millionen Tote in den Kriegen, die seinen Namen tragen.
Entstehungsgeschichte
Ridley Scott kündigte das Projekt im Oktober 2020 an; finanziert wurde es von Apple Studios mit einem Budget zwischen 130 und 200 Millionen Dollar.
Joaquin Phoenix spielt Napoleon und arbeitete damit erneut mit Scott, nach "Gladiator". Vanessa Kirby übernahm die Rolle der Joséphine, nachdem Jodie Comer sie wegen Terminverschiebungen infolge der Pandemie abgeben musste. Rupert Everett spielt Wellington, Tahar Rahim den Politiker Paul Barras.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab Februar 2022 an englischen Schauplätzen, unter anderem an der Kathedrale von Lincoln und in Blenheim Palace, dazu auf Malta und in Marokko.
Historiker beanstandeten mehrere Punkte: Napoleon war bei der Hinrichtung Marie Antoinettes nicht anwesend, traf Wellington nach der Schlacht nie, ließ nicht auf die Pyramiden schießen, und die Trennung von Joséphine verlief anders als gezeigt.
Scott wies die Einwände zurück. Auf Historiker angesprochen, fragte er sinngemäß, ob diese denn dabei gewesen seien — und wenn nicht, sollten sie schweigen.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 222,4 Millionen Dollar ein und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen. Nach Branchenrechnungen lagen die Einnahmen rund 16 Millionen unter allein den Werbekosten; der Verlust für Apple wird auf etwa 165 Millionen Dollar geschätzt.
Die Kritik fiel gemischt aus: Lob für Schlachtszenen und Darsteller, Vorbehalte gegen Tempo und historische Genauigkeit. Eine längere Fassung des Regisseurs erschien später und wurde von Teilen der Kritik als die stimmigere Version bewertet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Napoleon Bonaparte
- Vanessa Kirby als Josephine Bonaparte
- Tahar Rahim als Paul Barras
- Rupert Everett als Duke of Wellington
- Mark Bonnar als Junot
- Paul Rhys als Talleyrand
- Ben Miles als Caulaincourt
- Riana Duce als Lucille
- Edouard Philipponnat als Tsar Alexander
- Miles Jupp als Emperor Francis I
Weitere Filme von Ridley Scott
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.