Nacht über Manhattan (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sidney Lumet |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-03-21 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.889.670 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (150 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sean Casey ist Sohn eines New Yorker Polizisten und hat selbst einige Jahre im Dienst verbracht, bevor er sich dem Jurastudium zuwandte. Nach dem Abschluss beginnt er als Pflichtverteidiger am New Yorker Gericht, eine Position, wie sie viele Absolventen zu dieser Zeit antreten. Kurz darauf gerät sein eigenes Leben ins Zentrum eines Falls: Sein Vater Liam wird bei der Festnahme des Dealers Jordan Washington schwer verletzt, und Sean übernimmt ausgerechnet die Anklage gegen den Mann, der seinen Vater niederschoss. Er setzt sich gegen den erfahrenen Staranwalt Sam Vigoda durch, ein Erfolg, der seiner Karriere zusätzlichen Schub verleiht, als der amtierende Bezirksstaatsanwalt während einer Wahlveranstaltung gesundheitlich ausfällt. Damit rückt Sean in eine Position, die weit über den ursprünglichen Fall hinausweist.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1997 und wurde von Sidney Lumet inszeniert. In den Hauptrollen sind Andy Garcia, Ian Holm, James Gandolfini und Lena Olin zu sehen. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Krimi zeigt sich hier weniger im äußeren Tempo als in der Verschränkung von Justiz, Polizei und Politik: Ein Anwalt, der selbst aus dem Polizeimilieu stammt, verhandelt einen Fall mit familiärer Wucht und findet sich zugleich in einem Karrieresog wieder, der ihn in Richtung politischer Verantwortung treibt. Die Besetzung mit Andy Garcia in der Zentralrolle sowie Ian Holm, James Gandolfini und Lena Olin an seiner Seite deutet auf ein Ensemble, das auf Dialog und Figurenzeichnung setzt statt auf reine Handlungsdichte. Die Anlage der Geschichte, vom persönlichen Fall zum öffentlichen Amt, verweist auf ein Interesse an der Grauzone zwischen Recht, Gewalt und institutioneller Macht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 1997 sind mittlerweile 28 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase des New Yorker Justizdramas einordnet, die stärker auf moralische Ambivalenz als auf klare Heldenfiguren setzt. Innerhalb der Kombination aus Drama und Krimi steht er damit für einen Ansatz, der den Gerichtssaal als Bühne politischer und familiärer Konflikte nutzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andy Garcia als Sean Casey
- Ian Holm als Liam Casey
- James Gandolfini als Joey Allegretto
- Lena Olin als Peggy Lindstrom
- Shiek Mahmud-Bey als Jordan Washington
- Colm Feore als Elihu Harrison
- Ron Leibman als Morgenstern
- Richard Dreyfuss als Sam Vigoda
- Dominic Chianese als Judge Impelliteri
- Paul Guilfoyle als McGovern
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Verfügbarkeit
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