Monster (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patty Jenkins |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-12-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 58.469.210 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (2.628 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Aileen Wuornos arbeitet in Florida als Prostituierte, und die Ausgangslage lässt wenig Spielraum: Hinter ihr liegt eine Kindheit voller Missbrauch, vor ihr ein Leben, das sie bis an den Gedanken an den eigenen Tod geführt hat. In einer Bar begegnet sie Selby Wall, einer jungen Frau, die ihre Eltern zu einer Tante geschickt haben, damit deren Homosexualität „geheilt“ werde. Zwischen den beiden entsteht rasch eine Nähe, und Wuornos findet darin einen Grund weiterzumachen. Eine Arbeit, von der sich anständig leben ließe, bekommt sie nicht, also bleibt sie bei dem Gewerbe, das sie kennt. Als ein Freier sie misshandelt, tötet sie ihn in Notwehr. Von diesem Punkt an führt die Erzählung in eine Kette weiterer Taten hinein und hält dabei zwei Dinge nebeneinander, die sich schwer vertragen: die Geschichte einer Mörderin und die Geschichte einer Liebe zwischen zwei Außenseiterinnen.
Entstehungsgeschichte
Patty Jenkins inszenierte den Film, der 2003 herauskam. Getragen wird er von Charlize Theron, neben ihr sind Christina Ricci, Bruce Dern und Lee Tergesen besetzt. Freigegeben ist die Produktion ab 16 Jahren, was zum Stoff passt. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Aileen Wuornos wurde 2002 in Florida hingerichtet, nachdem sie sechs Morde gestanden hatte, darunter den an einem Polizisten. Sie selbst gab an, sich gegen Angriffe gewehrt zu haben.
Hinter den Kulissen
Die doppelte Einordnung als Krimi und Drama beschreibt die Bauart genau. Der Kriminalfall liefert das Gerüst, das Gewicht liegt aber auf der Person und ihrer Bindung an Selby. Ein Stoff dieser Art muss entscheiden, wie nah er an die Täterin heranrückt, ohne die Taten zu entschuldigen; die Anlage deutet an, dass der Film diese Spannung aushält statt sie aufzulösen.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen steht der Film deutlich über der Mitte der Skala. Die Stimmenzahl ist solide, ohne auf ein Massenpublikum hinzudeuten, was bei einem Stoff über reale Gewalttaten wenig überrascht. 23 Jahre nach dem Erscheinen ist er damit weder vergessen noch beliebig verfügbar im Gespräch, sondern ein Titel, den man gezielt ansteuert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Charlize Theron als Aileen Wuornos
- Christina Ricci als Selby Wall
- Bruce Dern als Thomas
- Lee Tergesen als Vincent Corey
- Annie Corley als Donna
- Pruitt Taylor Vince als Gene / Stuttering "John"
- Marco St. John als Evan / Undercover "John"
- Marc Macaulay als Will / Daddy "John"
- Scott Wilson als Horton / Last "John"
- Rus Blackwell als Cop
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Verfügbarkeit
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