Wonder Woman (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Patty Jenkins |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Fantasy |
| Laufzeit | 140 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-05-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 149.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 823.970.682 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (21.215 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Diana wächst auf Themyscira auf, einer vor der Welt verborgenen Insel, auf der ausschließlich Amazonen leben und niemand altert. Als der britische Pilot Steve Trevor durch die Nebelgrenze stürzt, erfährt sie zum ersten Mal, dass draußen ein Krieg tobt — der Erste Weltkrieg, in seinem vierten Jahr.
Diana zieht daraus einen Schluss, den ihre Umgebung nicht teilt: Wenn Menschen einander so zurichten, muss Ares dahinterstecken, der Kriegsgott. Sie verlässt die Insel, um ihn zu töten und den Krieg damit zu beenden. Der Film erzählt konsequent die Erschütterung dieser Annahme — sie findet in London, an der Front und in Belgien eine Welt vor, deren Grausamkeit sich nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen lässt.
Entstehungsgeschichte
Eine Verfilmung war seit Ende der 1990er in Entwicklung; Joss Whedon schrieb 2005 ein Drehbuch, das nicht realisiert wurde. Die Figur trat schließlich 2016 in "Batman v Superman" auf, bevor ihr eigener Film erschien.
Patty Jenkins hatte zuvor "Monster" gedreht und war seit über einem Jahrzehnt nicht mehr im Kino tätig gewesen. Sie setzte gegen den vorherrschenden Ton der Warner-Reihe durch, den Film hell, warm und aufrichtig anzulegen statt düster — und verlegte die Handlung vom Zweiten in den Ersten Weltkrieg, weil dessen Sinnlosigkeit sich weniger leicht auf eine eindeutig böse Seite verteilen lässt.
Hinter den Kulissen
Gal Gadot absolvierte ein monatelanges Kampf- und Krafttraining; sie war während eines Teils der Nachdrehs im fünften Monat schwanger, was mit Kostümlösungen und digitaler Retusche überbrückt wurde.
Die bekannteste Sequenz — Dianas Gang durch das Niemandsland — stand mehrfach vor der Streichung, weil sie dramaturgisch als überflüssig galt: Die Figur bewegt sich, ohne dass die Handlung vorankommt. Jenkins bestand darauf und begründete es damit, dass genau hier der Charakter der Figur entsteht. Die Szene wurde zur meistzitierten des Films. Gedreht wurde überwiegend in Großbritannien und Italien, die Amazoneninsel an der Amalfiküste.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 822 Millionen Dollar ein und war der bestbesprochene der bis dahin überwiegend kritisch aufgenommenen Warner-Reihe.
Seine Bedeutung lag außerhalb der Zahlen. Er war der erste Superheldenfilm dieser Größenordnung mit einer weiblichen Hauptfigur und einer Regisseurin — beides war zuvor regelmäßig mit Verweis auf angebliches Marktrisiko abgelehnt worden, gestützt auf ältere Misserfolge wie "Catwoman" und "Elektra". Nach dem Erfolg verschwand dieses Argument aus den öffentlichen Begründungen. Die Fortsetzung von 2020 fiel bei Kritik und Publikum deutlich ab, was den Ruf des ersten Films nicht beschädigt hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gal Gadot als Diana Prince / Wonder Woman
- Chris Pine als Steve Trevor
- Connie Nielsen als Hippolyta
- Robin Wright als Antiope
- Danny Huston als Ludendorff
- David Thewlis als Sir Patrick / Ares
- Saïd Taghmaoui als Sameer
- Ewen Bremner als Charlie
- Eugene Brave Rock als The Chief
- Lucy Davis als Etta
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Verfügbarkeit
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