Metropolis (1927)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 153 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1927-01-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 5.300.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.350.322 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (3.202 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Großindustrielle Johann Fredersen herrscht über die Stadt Metropolis. Die Gesellschaft dort ist gespalten: Die feinen Herren leben hoch oben in den Hochhäusern, die Arbeiter dagegen tief unter der Erde. Eines Tages taucht Maria, die Heldin der Unterstadt, auf den Spielwiesen der Reichen auf und fordert die Befreiung der unterdrückten Arbeiter. Freder, der Sohn des Herrschers, verliebt sich in sie. Daraufhin beauftragt sein Vater den Erfinder Rotwang, einem Roboter das Aussehen Marias zu geben. Die Roboter-Maria soll die Arbeiter aufstacheln, damit das Establishment anschließend noch härter durchgreifen kann.
Entstehungsgeschichte
Fritz Lang inszenierte das 1927 erschienene Werk. Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Alfred Abel und Rudolf Klein-Rogge sind als Besetzung genannt. Die Freigabe ab sechs Jahren wirkt bei einem Stoff über Klassenherrschaft und Aufstand zunächst überraschend, entspricht aber der Form: Die Gewalt bleibt in Bildern und Massenbewegungen aufgehoben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Science Fiction, seine Motive sind Mensch gegen Maschine, Unterwelt, Erfinder, Metropole und Zukunft. Damit ist der Bauplan beschrieben. Der Raum selbst trägt die Aussage: oben Hochhäuser, unten die Maschinenwelt, dazwischen kein Weg außer über Figuren, die beide Seiten betreten. Der Erfinder ist die Schaltstelle, an der Technik zum politischen Werkzeug wird — die Doppelgängerin Marias richtet sich nicht gegen die Herrschaft, sondern dient ihr. Dass ausgerechnet das Abbild einer Fürsprecherin zur Waffe gegen jene wird, für die sie spricht, ist die härteste Idee dieses Aufbaus.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,1 von 10 aus mehreren tausend abgegebenen Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem, was die meisten Titel erreichen; die Zustimmung ist eindeutig, die Zahl der Bewertenden für ein derart altes Werk beachtlich. Neunundneunzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film am Beginn dessen, was die Science Fiction bis heute beschäftigt: Stadt, Maschine, Klasse.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gustav Fröhlich als Freder Fredersen
- Brigitte Helm als Maria / The Machine Man
- Alfred Abel als Johann 'Joh' Fredersen
- Rudolf Klein-Rogge als C.A. Rotwang
- Theodor Loos als Josaphat
- Fritz Rasp als The Thin Man
- Erwin Biswanger als No. 11811 - Georgy
- Heinrich George als Grot
- Fritz Alberti als Creative Human - Man Who Convinces Babel (uncredited)
- Grete Berger als Working Woman (uncredited)
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Verfügbarkeit
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