Das Testament des Dr. Mabuse (1933)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 122 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1933-04-21 |
| Einspielergebnis | 27.690 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (295 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer Heilanstalt sitzt Dr. Mabuse ein, gilt als sicher verwahrt und ungefährlich. Trotzdem häufen sich in der Stadt Überfälle, die die Handschrift des einst gefürchteten Verbrechers tragen. Ausgeführt werden sie von einer Bande um den snobistischen Mortimer, deren eigentlicher Anführer sich stets hinter einem Vorhang verbirgt und niemandem sein Gesicht zeigt. Inspektor Lohmann und sein Assistent Krüger nehmen die Spur auf und stoßen dabei auf Hinweise, dass Mabuse in der Anstalt hypnotische Fähigkeiten entwickelt hat, mit denen er offenbar auch aus der Ferne Einfluss nimmt. Wie weit diese Macht reicht und wer wirklich hinter dem Vorhang steht, bleibt Teil der Auflösung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1933 unter der Regie von Fritz Lang. Zur Besetzung gehören Rudolf Klein-Rogge, Oscar Beregi Sr., Camilla Spira und Otto Wernicke. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm aus dem Kriminalgenre.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Mystery und Thriller zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein greifbarer Kriminalfall mit Bande, Ermittlern und Überfällen wird mit einem Element unterlegt, das sich rational nicht restlos fassen lässt – der Frage, ob und wie ein Eingesperrter aus der Ferne Befehlsgewalt über andere ausüben kann. Die Struktur mit einem unsichtbaren Anführer hinter dem Vorhang und einem Ermittlerduo, das sich Stück für Stück vorarbeitet, erzeugt zwei parallele Rätsel: die Identität des Bandenchefs und die Reichweite von Mabuses Einfluss. Dass die Besetzung aus wenigen, klar umrissenen Figuren besteht – der Anstaltsinsasse, der eitle Bandenkopf Mortimer, der beharrliche Lohmann und sein Assistent – deutet auf eine Erzählung hin, die auf Konfrontation und Verhör statt auf große Ensembleszenen setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis wird der Film von einem kleinen, aber deutlich positiv eingestellten Publikum bewertet. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1933 und heute liegen über neunzig Jahre, was den Titel in die frühe Phase des Tonfilms und des Kriminalgenres einordnet. Innerhalb dieses historischen Rahmens steht der Film für eine Erzählweise, die psychologische Bedrohung und organisiertes Verbrechen miteinander verknüpft, ohne dass sich diese Verbindung eindeutig auflösen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rudolf Klein-Rogge als Dr. Mabuse
- Oscar Beregi Sr. als Prof. Dr. Baum
- Camilla Spira als Juwelen-Anna
- Otto Wernicke als Kommissar Lohmann
- Paul Henckels als Lithograph
- Theo Lingen als Karetzky
- Rudolf Schündler als Hardy
- Theodor Loos als Dr. Kramm
- Karl Meixner als Hofmeister
- Gustav Diessl als Kent
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Verfügbarkeit
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