M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Lang |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1931-05-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 35.274 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,1 (2.542 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Berlin 1931: Ein psychopathischer Kindermörder versetzt die Stadt in Angst. Er narrt die Polizei, und weil die Fahndung mit ständigen Razzien und Kontrollen einhergeht, bringt er auch die Unterwelt gegen sich auf, deren Geschäfte darunter leiden. Während Kommissar Lohmann dem Täter mit den Mitteln der Ermittlung beizukommen sucht, setzt die Organisation der Bettler und Ganoven ihre eigenen Späher auf ihn an. Am Ende wird der Mörder von den Verbrechern gestellt, entkommt in letzter Minute der aufgebrachten Menge und flieht ausgerechnet in die Arme der Justiz.
Entstehungsgeschichte
Fritz Lang führte Regie bei dem 1931 erschienenen Film. Peter Lorre steht im Zentrum, neben ihm Ellen Widmann, Inge Landgut und Otto Wernicke. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren — nach heutigen Maßstäben niedrig für einen Stoff dieser Art, was auch daran liegen dürfte, dass die Taten selbst nicht ausgestellt werden.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Krimi greifen ineinander, und worum es geht, ist klar umrissen: Deutschland, Berlin, Kindermord, Kriminalinspektor, Ermittlung, Psychopath. Bemerkenswert an der Anlage ist die doppelte Jagd. Polizei und Unterwelt verfolgen dasselbe Ziel aus entgegengesetzten Gründen, und aus diesem Nebeneinander entsteht eine Frage, die den Film über den Kriminalfall hinausträgt: Wer darf richten, und mit welchem Recht? Dass der Täter zuletzt vor der Menge in die Justiz flieht, spitzt das zu, ohne die Taten zu relativieren. Die Opfer sind Kinder — der Film hält das präsent, ohne es auszubreiten.
Einordnung & Wirkung
8,1 von 10 Punkten sind der höchste Wert in diesem Umfeld, getragen von mehreren tausend Stimmen. Der Abstand von 95 Jahren zum Erscheinen macht die Bewertung umso bemerkenswerter: Ein Publikum von heute misst den Film an heutigen Sehgewohnheiten. Im Kriminalfilm steht er für die Richtung, die den Fall zum Anlass einer gesellschaftlichen Beobachtung nimmt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Lorre als Hans Beckert
- Ellen Widmann als Frau Beckmann
- Inge Landgut als Elsie Beckmann
- Otto Wernicke als Inspector Karl Lohmann
- Theodor Loos als Inspector Groeber
- Gustaf Gründgens als Schränker
- Friedrich Gnaß als Franz
- Fritz Odemar als The Cheater
- Paul Kemp als Pickpocket with Six Watches
- Theo Lingen als Bauernfänger
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Verfügbarkeit
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