Mein Stück vom Kuchen (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Klapisch |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (196 Stimmen) |
Worum es geht
France hat zwanzig Jahre lang in einem Betrieb in Dünkirchen gearbeitet, der aus wirtschaftlichen Gründen schließen muss. Ohne Job und mit familiärer Verantwortung zieht sie nach Paris, um dort neu anzufangen. Sie findet Arbeit als Putzfrau bei Steve, einem smarten Börsenspezialisten. Zwischen den beiden entsteht eine Anziehung, die in einer gemeinsamen Nacht mündet. Erst danach erfährt France, dass Steve geschäftlich mit der Schließung ihrer früheren Fabrik verbunden war. Als er zudem noch abfällig über die Nacht mit ihr spricht, entschließt sie sich, sich auf ihre eigene Art zur Wehr zu setzen.
Entstehungsgeschichte
„Mein Stück vom Kuchen“ entstand 2011 unter der Regie von Cédric Klapisch. In den Hauptrollen sind Karin Viard, Gilles Lellouche, Audrey Lamy und Jean-Pierre Martins zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Drama und Komödie miteinander.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Komödie deutet auf einen Film hin, der einen ernsten gesellschaftlichen Konflikt – Arbeitsplatzverlust, soziale Ungleichheit, das Aufeinandertreffen zweier Welten – mit humorvollen Zügen erzählt, ohne die Härte der Ausgangslage zu verharmlosen. Dass die Handlung eine einfache Arbeiterin aus der Provinz mit einem Finanzmann aus Paris zusammenbringt, der an genau jener Entwicklung beteiligt war, die ihr die Existenz gekostet hat, verleiht der Geschichte eine doppelte Ebene: die private Beziehung wird untrennbar mit einem strukturellen Konflikt verknüpft. Die Besetzung mit vier klar umrissenen Figuren lässt vermuten, dass neben France und Steve auch das nähere Umfeld der beiden Raum bekommt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,7 aus einer eher schmalen Bewertungsbasis von rund 196 Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, und der Film reiht sich in eine Reihe von Werken ein, die soziale Themen mit komödiantischen Elementen verbinden. Innerhalb dieser Kombination aus Drama und Komödie steht er für einen Ansatz, der gesellschaftliche Spannungen über eine persönliche Beziehung sichtbar macht, statt sie rein abstrakt zu verhandeln.
Bilder







Besetzung & Stab
- Karin Viard als France
- Gilles Lellouche als Steve
- Audrey Lamy als Josy
- Jean-Pierre Martins als JP
- Zinedine Soualem als Ahmed
- Raphaële Godin als Mélody
- Fred Ulysse als Le père de France
- Kevin Bishop als Nick, Le Boxeur
- Marine Vacth als Tessa
- Flavie Bataillie als Lucie
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Verfügbarkeit
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