Abschlussklasse: Wilde Jugend (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Klapisch |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-01-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (275 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Krankenhausflur, eine bevorstehende Geburt und vier Männer, die sich seit dem Abitur nicht mehr in dieser Konstellation gesehen haben – das ist der Ausgangspunkt von „Abschlussklasse: Wilde Jugend“. Anlass des Wiedersehens ist ein trauriger: Ein gemeinsamer Freund ist gestorben, seine Frau bringt nun ihr Kind zur Welt, und die vier stehen ihr in dieser Situation bei. Zwischen Wartezimmer und Erinnerung entfaltet sich die Geschichte ihrer letzten Schuljahre in den 70er-Jahren, geprägt von Aufbruch, Müßiggang und der Ahnung, dass das Erwachsenenleben unausweichlich näher rückt. Weil jeder der vier seine eigene Version der damaligen Ereignisse erzählt, ergibt sich kein geradliniger Rückblick, sondern ein vielstimmiges, teils widersprüchliches Bild einer gemeinsamen Vergangenheit.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1995 und wurde von Cédric Klapisch inszeniert. In den zentralen Rollen sind Romain Duris, Vincent Elbaz, Nicolas Koretzky und Julien Lambroschini zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama passt zur Struktur der Erzählung: Der Rahmen im Krankenhaus, mit Geburt und Tod als Eckpunkten, verleiht dem Rückblick auf die Schulzeit eine ernste Grundierung, während die geschilderten Erinnerungen an Revolte und Herumhängen komödiantisches Potenzial bergen. Dass die Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt wird, macht deutlich, dass es weniger um ein objektives Nacherzählen der Vergangenheit geht als um die Frage, wie subjektiv Erinnerung und Freundschaft über die Jahre verhandelt werden. Die Anlage als Mehrperspektiven-Erzählung setzt auf ein Ensemble statt auf eine einzelne Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, wohl aber als einen, der bei denen, die ihn gesehen haben, überwiegend positiv ankommt. Seit seinem Erscheinen sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, was den Blick auf die im Film selbst schon rückblickend erzählten 70er-Jahre zusätzlich historisch auflädt. Innerhalb der Tragikomödien über Jugend, Freundschaft und das Erwachsenwerden nimmt der Titel durch seine verschachtelte Erzählperspektive eine eigene Position ein.
Bilder



Besetzung & Stab
- Romain Duris als Tomasi
- Vincent Elbaz als Alain Chabert
- Nicolas Koretzky als Maurice 'Momo' Zareba
- Julien Lambroschini als Bruno Tourette
- Joachim Lombard als Léon Rouvel
- Julie-Anne Roth als Marie
- Hélène de Fougerolles als Christine
- Lisa Faulkner als Barbara
- Jackie Berroyer als Jo
- Élodie Bouchez als Sophie
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Verfügbarkeit
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