Typisch Familie! (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Klapisch |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (329 Stimmen) |
Worum es geht
Diese Woche ist es wie jede Woche: Die ganze Familie kommt zum Abendessen zusammen. Am Tisch sitzen die Mutter, der gute und der missratene Sohn, die aufmüpfige Tochter und die Schwiegertochter, mit der niemand spricht. Kurz gesagt, eine ganz normale französische Familie, der Hund inklusive.
Doch an diesem Abend läuft etwas anders als sonst. Im Lauf des Essens sagt jeder dem anderen einmal so richtig die Meinung. Was sich über lange Zeit an Groll, Enttäuschung und unausgesprochenen Vorwürfen angesammelt hat, kommt auf den Tisch. Aus dem gewohnten Ritual wird eine Abrechnung, bei der niemand verschont bleibt und alte Rollen ins Wanken geraten.
Entstehungsgeschichte
Cédric Klapisch führte Regie bei dieser Komödie aus dem Jahr 1996. Jean-Pierre Bacri, Jean-Pierre Darroussin, Catherine Frot und Agnès Jaoui gehören zur Besetzung. Der englische Titel lautet „Family Resemblances“.
Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben, was zu einer Geschichte passt, die ihre Spannung aus Worten statt aus Taten bezieht.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, doch ihre Grundlage ist ernst. Ein Familienessen mit festen Rollen und offenen Rechnungen gehört zu den ergiebigsten Situationen für Humor, weil jeder die Mechanismen kennt: Wer gilt als Liebling, wer als Enttäuschung, wer wird übergangen.
Die Anlage wirkt kammerspielartig. Ein Abend, ein Tisch, eine Familie, dazu Figuren, die bereits über ihre Rolle definiert sind, bevor sie überhaupt zu Wort kommen. Die Besetzung mit vier Darstellern im Vordergrund spricht für ein Ensemble, in dem mehrere Figuren gleichermaßen Raum erhalten. Der Humor entsteht aus dem Wortwechsel und aus dem Moment, in dem die Fassade der Höflichkeit fällt. Dass jeder jedem die Meinung sagt, macht aus der Familienfeier einen Schlagabtausch mit wechselnden Fronten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,3 von 10 Punkten erreicht der Film eine gute Bewertung. Einige hundert Stimmen tragen diesen Wert, eine kleine, aber deutlich wohlwollende Basis.
Seit dem Erscheinen sind 30 Jahre vergangen. Das Thema hat dabei nichts von seiner Gültigkeit verloren, denn Familienessen, bei denen alte Konflikte aufbrechen, kennen viele aus eigener Erfahrung. Innerhalb der Komödie steht der Film für die leise, dialoggetragene Spielart, die ihre Pointen aus menschlichen Schwächen gewinnt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean-Pierre Bacri als Henri Ménard
- Jean-Pierre Darroussin als Denis
- Catherine Frot als Yolande Ménard
- Agnès Jaoui als Betty Ménard
- Claire Maurier als La mère
- Wladimir Yordanoff als Philippe Ménard
- Alain Guillo als Le présentateur TV
- Cédric Klapisch als Le père en 1967
- Antoine Chappey als Neighbor of the estate
- Sophie Simon als La mère en 1967
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Verfügbarkeit
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