Cédric Klapisch
Werdegang
Cédric Klapisch wurde am 4. September 1961 in Neuilly-sur-Seine geboren und stammt aus einer jüdischen Familie; seine mütterlichen Großeltern wurden nach Auschwitz deportiert. Er studierte Filmwissenschaft an der Sorbonne Nouvelle und an der Universität Paris VIII, wurde jedoch zweimal von der renommierten Filmschule IDHEC abgelehnt. Von 1983 bis 1985 besuchte er stattdessen die Filmschule der New York University. In den 1980er Jahren drehte er erste Kurzfilme, darunter „In transit" und „Ce qui me meut", bevor er als Drehbuchautor arbeitete und schließlich zum Spielfilmregisseur wurde. Daneben entstand auch ein Naturdokumentarfilm für das französische Fernsehen. Die Produktion seines Films „Ni pour, ni contre (bien au contraire)" verzögerte sich um vier Monate; in dieser Zeit entwickelte er ein günstig produziertes Projekt, aus dem „L'Auberge Espagnole" wurde, in Spanien gedreht und sein größter Kassenerfolg.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind zwölf Titel von Cédric Klapisch als Regisseur vertreten, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Werke reichen von 1995 bis 2025, decken also dreißig Jahre ab, wobei der erste Titel 34 Jahre und der jüngste 64 Jahre nach seiner Geburt entstand. Dazu zählen unter anderem „Abschlussklasse: Wilde Jugend", „Typisch Familie!", die „L'Auberge Espagnole"-Reihe, „So ist Paris", „Mein Stück vom Kuchen", „Der Wein und der Wind" sowie die jüngeren Arbeiten „Das Leben ein Tanz" und „Die Farben der Zeit". Genrelich überwiegen Komödie und Drama, ergänzt durch Familienfilm, Liebesfilm und historische Stoffe.
Einordnung
Die zwölf Titel erreichen bei uns Bewertungen zwischen 5,7 und 7,4 von 10, im Schnitt 6,8. Die höchsten Werte erhalten „Das Leben ein Tanz" und „Die Farben der Zeit" mit jeweils 7,4, während „Mein Stück vom Kuchen" mit 5,7 am schwächsten bewertet ist. Über den gesamten Zeitraum von dreißig Jahren zeigt sich damit eine insgesamt solide, im mittleren bis oberen Bereich liegende Bewertung der Filmografie.
Filmografie (Regie)