Die Farben der Zeit (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Cédric Klapisch |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-05-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 8.908.474 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (292 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein leerstehendes Haus in der Normandie bringt dreissig entfernte Verwandte zusammen, die erfahren, dass sie es gemeinsam erben. Vier Cousinen und Cousins werden losgeschickt, um das Anwesen zu begutachten, und stossen dabei auf Spuren einer Frau namens Adèle. Je tiefer sie sich in die Familiengeschichte graben, desto deutlicher wird das Bild dieser jungen Frau, die mit zwanzig Jahren ihre Heimat verliess, um in Paris nach ihrer Mutter zu suchen. 1895 kommt Adèle in einer Stadt an, die sich im Umbruch befindet: Der Fin de Siècle bringt industrielle Veränderungen ebenso mit sich wie kulturelle Aufbrüche. Die Gegenwart der Nachfahren und die Vergangenheit ihrer Ahnin verschränken sich zu einer Erzählung über Herkunft, die sich nicht sofort auflöst.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Cédric Klapisch bei diesem 2025 entstandenen Film, der Geschichte, Drama, Komödie und Liebesfilm miteinander verbindet. In den Hauptrollen sind Suzanne Lindon, Abraham Wapler, Vincent Macaigne und Julia Piaton zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus historischem Stoff und Gegenwartshandlung verweist auf eine Doppelstruktur: Die Suche der vier Nachfahren im Jahr 2025 und Adèles Ankunft im Paris des Jahres 1895 laufen parallel und spiegeln sich ineinander. Dass der Film Impressionismus und Fotografie als Bezugspunkte nennt, deutet auf eine Zeit, in der sich Wahrnehmung und Bildende Kunst grundlegend wandelten – ein passender Resonanzraum für eine Geschichte, die selbst danach fragt, wie Erinnerung und Familiengeschichte sichtbar gemacht werden können. Die Mischung aus Komödie und Drama lässt vermuten, dass die Zusammenkunft der weitläufigen Verwandtschaft auch für leichtere, zwischenmenschliche Momente sorgt, während die historische Ebene die ernsteren Töne trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei bislang einem eher kleinen, dreistelligen Publikum steht der Film noch am Anfang seiner Wahrnehmung, die Zahlen dürften sich in den kommenden Monaten noch verschieben. Als 2025 erschienenes Werk liegt keinerlei zeitlicher Abstand zur Gegenwart vor, eine Einordnung in ein längerfristiges Bild des Genres ist entsprechend noch nicht möglich. Innerhalb des historischen Liebesfilms mit Gegenwartsrahmen reiht sich der Titel in eine Erzählweise ein, die Vergangenheit über eine private Spurensuche zugänglich macht, statt sie rein chronologisch aufzurollen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Suzanne Lindon als Adèle Meunier born Vermillard
- Abraham Wapler als Seb / Claude Monet 1874
- Vincent Macaigne als Guy
- Julia Piaton als Céline
- Zinedine Soualem als Abdelkrim
- Paul Kircher als Anatole
- Vassili Schneider als Lucien
- Sara Giraudeau als Odette Vermillard
- Cécile de France als Calixte de La Ferrière
- Olivier Gourmet als Claude Monet 1895
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Verfügbarkeit
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