Macbeth (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joel Coen |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 176.248 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (903 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dem tapferen Krieger Macbeth sagen Hexen einen bevorstehenden Aufstieg auf den Thron voraus. Als der König seinen Heldenmut jedoch mit einem Adelstitel belohnt statt mit der Krone, entschließt sich Macbeth, die Prophezeiung selbst zu erfüllen: Er tötet den Monarchen und nimmt dessen Platz ein. Angetrieben wird sein Ehrgeiz von seiner Frau, die ihn in diesem Vorhaben bestärkt. Für beide beginnt damit ein Abstieg in den Wahnsinn, den sie selbst herbeigeführt haben. Die Erzählung setzt ihren Ausgang nicht als Überraschung an, sondern legt ihn in der Ausgangslage bereits an.
Entstehungsgeschichte
Joel Coen inszenierte den 2021 herausgekommenen Film. Denzel Washington und Frances McDormand stehen als Paar im Zentrum, Alex Hassell und Bertie Carvel treten hinzu. Der Film ist ein reines Drama, eine ungewöhnlich schmale Zuordnung. Der Zugang ist ab 16 Jahren frei.
Hinter den Kulissen
Diese Beschränkung auf ein einziges Genre sagt mehr über die Anlage als eine lange Liste. Es gibt hier keine Nebenspur, die Entlastung schaffen würde, keinen Krimi, der das Verbrechen zum Rätsel machte, keinen Thriller, der die Frage nach dem Gelingen offenhielte. Der Mord geschieht, und die Erzählung interessiert sich für die Folgen, nicht für den Vorgang. Auch die Besetzung deutet in diese Richtung: Zwei Namen tragen das Paar, zwei weitere den Rest des Personals, was auf eine Konzentration auf wenige Figuren schließen lässt. Die Prophezeiung wiederum stellt eine besondere erzählerische Aufgabe, weil das Ziel von Anfang an feststeht. Spannung entsteht dann nicht aus dem Was, sondern aus der Frage, ob die Voraussage die Tat auslöst oder ob sie lediglich beschreibt, was ohnehin geschehen wäre.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergeben einen klar überdurchschnittlichen Wert. Die kleine Stimmenbasis passt zu einem Stoff, der kein breites Publikum sucht, sondern eines, das sich auf eine strenge Form einlässt. Fünf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film als Beispiel dafür, wie sich ein Drama auf das Nötigste zurücknehmen und dabei seine Wucht behalten kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Denzel Washington als Macbeth
- Frances McDormand als Lady Macbeth
- Alex Hassell als Ross
- Bertie Carvel als Banquo
- Brendan Gleeson als Duncan
- Corey Hawkins als Macduff
- Harry Melling als Malcolm
- Miles Anderson als Lennox
- Kathryn Hunter als Witches / Old Man
- Matt Helm als Donalbain
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Verfügbarkeit
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