Lost Highway (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Lynch |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-01-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.897.982 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (3.055 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Jazzmusiker Fred Madison findet vor seiner Haustür ein Video. Darauf ist eine Aufnahme des eigenen Hauses zu sehen. Als am nächsten Tag eine weitere Aufnahme auftaucht, die ihn und seine Frau Renée schlafend zeigt, schaltet Fred die Polizei ein. Auf einer Party trifft er einen mysteriösen Mann, der ihm sagt, er befinde sich in genau diesem Moment, während er mit ihm spricht, in dessen Haus. Fred Madison soll seine Frau brutal ermordet haben und landet dafür in der Todeszelle. Eines Morgens sitzt dort jedoch nicht mehr Fred, sondern der unbescholtene Mechaniker Pete.
Entstehungsgeschichte
1997 erschien der Film, die Regie lag bei David Lynch. Patricia Arquette und Bill Pullman stehen im Mittelpunkt der Besetzung, hinzu kommen Balthazar Getty und Robert Blake. Für Zuschauer ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama, Thriller und Mystery greifen hier ineinander, und die Motive benennen die Bestandteile: Gefängnis, Pornografie, Doppelidentität, Eifersucht, Träume, Erotik. Der auffälligste Punkt ist die Doppelidentität, denn sie ist nicht ein Motiv unter anderen, sondern der Bruch, an dem die Erzählung auseinanderfällt und neu ansetzt. Wer in der Zelle sitzt und wer aus ihr hervorgeht, ist nicht mehr dieselbe Person, und der Film erklärt diesen Übergang nicht. Die Videobänder wirken wie ein Fremdblick auf das eigene Leben, den niemand angefordert hat; die Eifersucht liefert das Motiv, die Träume die Erzählweise. Wer eine geschlossene Auflösung erwartet, arbeitet gegen die Anlage dieses Films, der seine Wirkung gerade aus der Unmöglichkeit zieht, beide Hälften zur Deckung zu bringen.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ist ein hoher Wert für einen Film, der auf Verständlichkeit im üblichen Sinn verzichtet, und deutet darauf, dass sein Publikum sich bewusst für ihn entscheidet. Der Abstand zum Erscheinungsjahr 1997 hat der Erzählform wenig anhaben können, weil sie nie auf Aktualität setzte. Im Mysterythriller steht der Titel für die Richtung, die den Fall nicht löst, sondern verschiebt. Die Freigabe ab 16 entspricht den Gewalt- und Erotikanteilen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Patricia Arquette als Renee Madison / Alice Wakefield
- Bill Pullman als Fred Madison
- Balthazar Getty als Pete Dayton
- Robert Blake als Mystery Man
- Robert Loggia als Mr. Eddy / Dick Laurent
- Michael Massee als Andy
- Natasha Gregson Wagner als Sheila
- Richard Pryor als Arnie
- Gary Busey als Bill Dayton
- Lucy Butler als Candace Dayton
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Verfügbarkeit
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