The Straight Story - Eine wahre Geschichte (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Lynch |
|---|---|
| Genre | Drama, Abenteuer |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-10-15 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.418.028 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (1.880 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alvin Straight ist 73 und lebt in Iowa. Als er erfährt, dass sein Bruder, mit dem er seit Jahren zerstritten ist, einen Schlaganfall hatte, will er ihn sehen.
Autofahren darf er nicht mehr, seine Augen und seine Hüften machen das nicht mit. Also fährt er mit dem Aufsitzrasenmäher — knapp 400 Kilometer von Iowa nach Wisconsin. Freunde halten ihn für verrückt, seine Tochter Rose kann ihn nicht aufhalten. Unterwegs trifft er Menschen, die ihm zuhören, und erzählt ihnen Dinge, die er zu Hause nie ausgesprochen hat.
Entstehungsgeschichte
Regie führte David Lynch. Es ist der einzige seiner Kinofilme, für den er das Drehbuch nicht selbst schrieb; es stammt von Mary Sweeney und John E. Roach. Das Budget lag bei etwa zehn Millionen Dollar, gedreht wurde im Spätsommer und Herbst 1998.
Richard Farnsworth spielt Alvin Straight, Sissy Spacek die Tochter Rose. Die Kamera führte Freddie Francis.
Angelo Badalamenti komponierte die Musik — ausnahmsweise mit Country-Klängen statt mit den Klangflächen, für die er bei Lynch bekannt war.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist wahr. Alvin Straight, geboren 1920 und gestorben 1996, lebte in Laurens in Iowa und legte die 470 Kilometer im Sommer 1994 tatsächlich mit einem Rasenmäher zurück, um seinen Bruder Henry zu besuchen. Seine Höchstgeschwindigkeit betrug acht Kilometer in der Stunde.
Ungewöhnlich ist der Verleih: Disney brachte den Film heraus — eine Zusammenarbeit, die zu diesem Regisseur nicht offensichtlich passt. Es ist zudem Lynchs einziger Kinofilm mit der amerikanischen Freigabe ohne jede Altersbeschränkung.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik reagierte außergewöhnlich gut: 95 Prozent bei Rotten Tomatoes.
Richard Farnsworth wurde als bester Hauptdarsteller für den Oscar nominiert. Hinzu kamen Nominierungen bei den Golden Globes und den Independent Spirit Awards.
Der Film steht quer in Lynchs Werk und wird gerade deshalb oft als Einstieg empfohlen: keine Doppelbödigkeit, keine Rätsel, keine Gewalt. Was bleibt, ist sein Blick auf das amerikanische Land — und ein alter Mann, der eine Sache zu Ende bringen will, solange noch Zeit ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Richard Farnsworth als Alvin
- Sissy Spacek als Rose
- Jane Galloway Heitz als Dorothy
- Joseph A. Carpenter als Bud
- Donald Wiegert als Sig
- Tracey Maloney als Nurse
- Dan Flannery als Doctor Gibbons
- Jennifer Edwards als Brenda
- Ed Grennan als Pete
- Jack Walsh als Apple
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Verfügbarkeit
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