David Lynch
Werdegang
David Keith Lynch wurde am 20. Januar 1946 in Missoula, Montana, geboren und starb am 15. Januar 2025. Er war ein US-amerikanischer Künstler, der neben seiner Arbeit als Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Schauspieler auch als Maler, Fotograf, Lithograf, Skulpturist, Möbeldesigner und Komponist tätig war. Bekannt wurde er vor allem durch Filme, die sich dem surrealistischen Film, dem Thriller, dem Horrorfilm und dem Film noir zuordnen lassen. Kennzeichnend für sein Werk waren albtraumhafte, surrealistische Bilder sowie ein bedrohliches, detailliertes Sounddesign. Wiederkehrende Themen waren Albträume, fremde Welten, Metamorphosen, Voyeurismus und das Unbewusste, etwa in Werken wie „Eraserhead", „Blue Velvet", „Twin Peaks", „Lost Highway" und „Mulholland Drive".
Filmografie bei uns
Im Katalog sind 18 Titel von David Lynch als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Filme, keine Serien. Die Spanne reicht von 1967 bis 2017, also fünfzig Jahre Schaffenszeit, beginnend rund 21 Jahre nach seiner Geburt und bis ins Jahr seines 71. Lebensjahres reichend. Die Genres sind breit gestreut: Drama, Mystery, Thriller, Krimi, Horror, Science Fiction, Liebesfilm, Fantasy, Historie, Abenteuer, Animation, Komödie und Action finden sich darunter, was auf ein vielseitiges, genreübergreifendes Werk hindeutet, das sich klassischen Einordnungen entzieht. Zu den gelisteten Titeln zählen unter anderem „Der Elefantenmensch", „Blue Velvet", „Mulholland Drive", „Lost Highway", „Wild at Heart", „Der Wüstenplanet" und frühe Kurzfilme wie „Six Men Getting Sick" oder „The Alphabet".
Einordnung
Die Bewertungen der 18 Titel bewegen sich zwischen 5,1 und 8,1 von 10, im Schnitt bei 7,0. Die höchsten Werte erreichen zwei Fassungen von „Der Elefantenmensch" mit jeweils 8,1, während frühe, kurze Arbeiten wie „Six Men Getting Sick" mit 5,1 am unteren Ende liegen. Zwischen dem ältesten und dem jüngsten Titel im Katalog liegen fünfzig Jahre, was die Breite des erfassten Schaffens verdeutlicht.
Filmografie (Regie)