Lola (1981)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rainer Werner Fassbinder |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1981-08-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (143 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine deutsche Stadt im Herbst 1957, mitten im Wirtschaftswunder der Adenauer-Ära. Der Bauunternehmer Schuckert hat die Stadt fest im Griff, verteilt Aufträge und Vorteile und hält damit die Honoratioren bei Laune. Ihr heimlicher Treffpunkt ist die Villa der Frau Fink, wo man sich abends unter sich amüsiert. Dort tritt Lola auf, eigentlich Marie-Louise, Sängerin und Mutter einer kleinen Tochter. Sie ist der Mittelpunkt der Abende, umworben von den Männern der Stadt, begleitet am Klavier von Herrn Esslin, der mehr für sie empfindet, als seine Rolle vorsieht. Wie sich diese Konstellation aus Macht, Begehren und Doppelmoral weiterentwickelt, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
"Lola" entstand 1981 unter der Regie von Rainer Werner Fassbinder. Die Hauptrolle der Lola übernahm Barbara Sukowa, an ihrer Seite stehen Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf und Matthias Fuchs. Der Film ist als Drama angelegt und ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft das private Milieu eines Etablissements mit dem öffentlichen Leben einer Stadt im Aufbau und macht so sichtbar, wie eng wirtschaftlicher Erfolg, politische Ämter und persönliche Abhängigkeiten miteinander verwoben sein können. Dass die Handlung ausgerechnet in die Jahre des Wirtschaftswunders gelegt ist, lenkt den Blick auf die Frage, wie Aufschwung und Wohlstand erkauft werden und wer davon profitiert. Die Besetzung mit Sukowa in der Titelrolle und erfahrenen Darstellern wie Mueller-Stahl und Adorf deutet auf ein Kammerspiel mit klar gezeichneten Machtverhältnissen hin, in dem Verführung und Geschäft kaum zu trennen sind.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich "Lola" im soliden Mittelfeld der auf der Plattform bewerteten Dramen. Seit der Entstehung 1981 sind mehr als vier Jahrzehnte vergangen, der Film ist damit fest im Kontext des westdeutschen Nachkriegskinos zu verorten. Innerhalb des Dramengenres steht er für eine Erzählweise, die gesellschaftliche Verhältnisse anhand einer einzelnen, exponierten Frauenfigur verhandelt, ohne dass die vorliegenden Informationen weitere Einordnungen zu Wirkung oder Rezeption zulassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Barbara Sukowa als Lola
- Armin Mueller-Stahl als von Bohm
- Mario Adorf als Schuckert
- Matthias Fuchs als Esslin
- Helga Feddersen als Fräulein Hettich
- Karin Baal als Lola's Mother
- Ivan Desny als Wittich
- Elisabeth Volkmann als Gigi
- Hark Bohm als Volker
- Karl-Heinz von Hassel als Timmerding
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Verfügbarkeit
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